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TX Group: Umsatz und Überschuss schrumpfen spürbar

Der auch in Deutschland aktive Schweizer Medien-Konzern TX Group musste im ersten Halbjahr 2025 deutliche Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis (EBIT) hinnehmen. Der Umsatz sank um 7,5 Prozent von 461,0 auf 426,6 Mio. Franken (456,5 Mio. Euro), das Ergbnis vor Zinsen und Steuern fiel um 31,9 Prozent von 56,5 auf 38.5 Mio. Franken (41,2 Mio. Euro).

Besonders belastet wurde das Ergebnis duch die außerordentlichen Kosten aufgrund der Umstrukturierung bei der Goldbach-Gruppe und beim primär werbefinazierten Pendler-Zeitung 20 Minuten. Bei der Tochter Tamedia (publiziert u.a. den Tagesanzeiger), die von der früheren UDG- und CondeNast-Chefin Jessica Peppel-Schulz geführt wird, legte der Gewinn trotz rückläufiger Umsätze leicht zu. 

Die TX-Group will den eingeschlagegen Kurs in Richtung Digitalisierung und Diversifikation weiter beibehalten und kündigt zudem ein Rückkauf-Programm für ihre Aktien an. Die erworbenen Aktien sollen dann "vernichtet" werden - das kommt dann einer Kapital-Herabsetzung gleich. 

Präsident & Verleger Pietro Supino der TX Group: "Das erste Halbjahr verlief unter unseren Erwartungen. Die strukturellen Herausforderungen im Mediengeschäft haben sich in einem schwierigen Marktumfeld weiter verschärft. Trotz rückläufiger Zahlen sind wir von unserer strategischen Ausrichtung überzeugt und investieren gezielt in publizistische Qualität, Effizienz und digitale Weiterentwicklung. Damit festigen wir die Grundlage für nachhaltige Relevanz und Wert. Zudem untermauert das geplante Aktien-Rückkaufprogramm das Vertrauen, das wir in unsere Gruppe haben."

In Deutschland ist die TX-Group über ihre Töchter Doodle, Goldbach und Zattoo aktiv. Anfang Mai 2025 übernahm Zattoo die Plaattform Green Streams. Darüber hinaus konnte Zattoo kürzlich auch den Vertrag mit dem wichtigsten Kunden 1x1 verlängern.

Die Beteiligungen JobCloud (50 Prozent) und Swiss Marketplace Group bescherten der TX Group trotz rückläufiger Umsätze hohe Überschüsse. Ohne das EBIT des Bereichs TX Markets, das sich im ersten Halbjahr 2025 auf 43 Mio. Franken belief, hätte die TX Group wohl rote Zahlen geschrieben. 

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