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Dmexco-Markenchefin Verena Gründel will künftig noch mehr relevante Entscheider:innen und CMOs für die Dmexco gewinnen – Foto: Dmexco

Dmexco 2025

"Wir werden in Zukunft VIP-Formate weiter ausbauen"

Vergangene Woche ist die Dmexco 2025 zu Ende gegangen. Bereits bekannt war, dass die Digitalmesse in den Kölner Messehallen mehr Werbetreibende als 2024 erreicht hat (new business berichtete).  Im Gespräch mit new business zieht Verena Gründel, Director Brand & Communications der Dmexco, ein "äußerst positives Fazit" für die diesjährige Ausgabe. Gründel sagt: "Wir konnten die Besucherzahlen gegenüber 2024 steigern und sind nach dem Corona-Knick wieder klar auf Wachstumskurs."

Besonders durch die verstärkte Fokussierung auf die werbetreibenden Unternehmen und neue zielgruppenspezifische Formate anziehen. Zudem habe man mehr Ausstellerfläche anbieten können. "Die Relevanz der Dmexco war immer da – wir haben sie in den letzten Jahren aber noch stärker kommuniziert", sagt die Dmexco-Markenchefin.

Nach Ansicht der Gastgeberin ist das erweiterte Konzept der thematischen Bereiche aufgegangen. Bereits seit einigen Jahren werden etwa die World of Media oder World of Commerce auf dem Messefläche angeboten. In diesem Jahr wurde auch das Programm auf den Bühnen deutlich stärker danach ausgerichtet. "Die Aussteller:innen und Besucher:innen haben dieses Konzept sehr gut angenommen. Die einzelnen Bereiche wurden sehr stark besucht, die Sitzplätze vor den Bühnen reichten häufig nicht aus", bilanziert Gründel.

Für 2026 will die Managerin weitere exklusive Netzwerk-Möglichkeiten schaffen. "Ein erstes Learning aus diesem Jahr ist, dass wir in Zukunft VIP-Formate wie die CMO-Lounge, unsere neue CMO-Masterclass oder Breakfasts weiter ausbauen werden", kündigt Gründel im Interview mit new business an. Zudem wolle man künftig das Thema E-Commerce noch stärker in den Fokus stellen und Partnerschaften wie mit dem Videodays Festival dem Bundesverband Industriekommunikation forcieren.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Dmexco setzt Gründel "auf Wachstum, was die Qualität der Besucher:innen betrifft". Die Digital-Expertin weiter: "Wir wollen relevante Entscheider:innen und CMOs als Kernpublikum erreichen und nicht 'Besucher:innen, die Kugelschreiber einsammeln'. Unser Anspruch ist es, eine Plattform für Wertschöpfung in der Digitalmarketing-Branche zu sein."

Neben der Dmexco in Köln geht die Koelnmesse mit der Fachmesse dieses Jahr erstmals auch ins Ausland. "Im Oktober 2025 starten wir mit der Dmexco Asia ein Pilotprojekt in Singapur im Rahmen der Tech Week Singapore. Dort bespielt die Dmexco die zwei Themenbereiche Commerce und Marketing", erklärt Gründel. Die Umsetzung erfolgt durch die dortige Tochtergesellschaft der Koelnmesse. "Für uns ist dieses Projekt ein Testlauf in einem anderen Markt. Wir wollen aber in Europa keine Konkurrenz zur Kölner Leitmesse schaffen", ergänzt die Verantwortliche.

Für die Zukunft sieht Gründel die Dmexco gut aufgestellt. "Die Präsenz vor Ort bleibt Kern der Dmexco, das Networking steht im Zentrum. Digitale Tools unterstützen die Vor- und Nachbereitung", erklärt die gelernte Journalistin. Was häufig etwas untergehe, sei die Video-on-Demand-Plattform: So stünden alle Sessions online kostenlos zur Verfügung. Gründel ergänzt: "Digitale Verlängerung verstärkt das Nutzererlebnis und das Networking, ersetzt aber nicht die Live-Experience."

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