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In einem US-Verfahren hat Amazon einer Vergleichszahlung von 2,5 Milliarden Dollar zugestimmt - Foto: Kaspers Grinvalds/Adobe Stock

Prime Video: Amazon zahlt US-Nutzer:innen Entschädigung

Amazon muss 2,5 Milliarden Dollar in einem US-Verfahren um Prime-Video-Abos zahlen. Der Online-Versandhändler hatte sich mit der Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) auf diese Vergleichszahlung verständigt. Hintergrund war ein Prozess wegen irreführender Praktiken. Laut der US-Behörde hatte das Unternehmen seine Website so gestaltet, dass Nutzer:innen versehentlich Prime-Abonnements abschließen. Zugleichen seien Kündigungen erschwert worden, hieß es weiter. 

Um noch höhere Strafzahlungen zu verhindern, wenn die Geschworenen Amazon schuldig sprechen, hat sich der Konzern nun außergerichtlich geeinigt. Demnach werden 1,5 Milliarden Dollar, also etwa 1,28 Milliarden Euro, an circa 35 Millionen betroffene US-Prime-Kunden gezahlt, eine weitere Milliarde Dollar muss als Strafzahlung an den US-Staat entrichtet werden. Daneben muss Amazon die Konditionen für den Abschluss und die Kündigung von Prime-Abonnements deutlicher abbilden.

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