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Alex Lubar, Global CEO der Omnicom-Tochter DDB, ist mit sofortiger Wirkung als CEO zur Marken-Beratung FUNDAMENTALco gewechselt - Foto: DDB

DDB verliert Global CEO Alex Lubar

In New York ist eine ebenso ungewöhnliche wie aussagekräftigte Personalie über die Bühne gegangen: Alex Lubar, Global CEO der Omnicom-Tochter DDB, ist mit sofortiger Wirkung als CEO bei der Unternehmens- und Marken-Beratung FUNDAMENTALco gewechselt. 

Diese Personalie heizt die seit rund sechs Wochen bestehenden Gerüchte um die Auflösung des DDB-Networks deutlich an. Vor einem Jahr hatten die beiden amerikanischen Agentur-Holdings Omnicom und Interpublic ihren Merger-Plan verkündet, der faktisch als Übernahme von Interpublic durch Omnicom über die Bühne geht. Schon damals war klar, dass es nicht alle Networks der beiden Holdiungs nach der Fusion weiterhin geben wird. 

Alex Lubar, der seine berufliche Laufbahn 2003 bei der damaligen DDB-Tochter Rapp Collins begann, stand von Mitte 2012 bis Herbst 2022 auf der Payroll der Interpublic-Tochter McCann - zuletzt als President McCann North America. Dann ging er als Global President und COO zur Omnicom-Tochter DDB, wo er ein Jahr später zum Global CEO befördert wurde.

Eigentlich wäre Alex Lubar, der nicht nur die Agentur-Kulturen von McCann und DDB, sondern die Holding-Kulturen von Omnicom und Interpublic kennt, eine relevante Figur, um den Merger umzusetzen. Sein plötzlicher Abgang spricht daher Bände.

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