
Jochen Schweizer präsentiert zu Weihnachten den coolsten Onkel aller Zeiten - Foto: Jochen Schweizer
Weihnachtskampagnen 2025
Socken sind out und warum Weihnachtsbäume nicht stricken können
Kennen Sie das auch? SOS zu Weihnachten. Aber nicht das SOS, an das die meisten jetzt denken mögen. Es ist die Abkürzung für Schlips, Oberhemd, Socken ..., mithin die beliebtesten (Not-)Geschenke, die zu Weihnachten überreicht werden.
Nicht so bei Jochen Schweizer. Das Münchener Unternehmen, das seinen Kunden die besten Abenteuer ever verspricht, setzt dieses Jahr einmal mehr auf Erlebnis-Gutscheine, die nach eigenem Gusto eingelöst werden können. Vom Flug in einem „Himmelschreiber“ bis hin zum Fallschirmsprung oder Iglu-Bau.
In der aktuellen Weihnachtskampagne präsentiert Schweizer die Umschläge mit den Gutscheinen aber nicht einfach so. Dieses Jahr ist es der coole Onkel, etwas drüber, vom Nachwuchs verehrt, von den Eltern in diesem Moment weniger. Denn er ist es, der die besten Geschenke im Säckel hat.
Im Zentrum der von Dirk&Philip Kommunikation entwickelten Kampagne steht ein TV-Spot, der vor allem die jüngeren Zielgruppen ansprechen soll. Entsprechend laut ist sein Look & Feel auf der, in kurzen Schnitten aneinandergereihten, Reise von einem Abenteuer zum anderen.
Die „Machart“ ist Kalkül, denn die einzelnen Sequenzen sind so angelegt, dass sie auch in den digitalen Kanälen funktionieren. „Jedes Jahr zum Jahresende beginnt sie aufs Neue, die Suche nach dem perfekten Geschenk. Sind wir ehrlich: Jede:r will das Rennen um das beste Geschenk gewinnen. Genau dieses Gefühl greifen wir in unserer neuen Kampagne auf – mit einem coolen Onkel, den man sofort ins Herz schließt und garantiert nicht vergisst. Unser Anspruch: Inhalte, die dort stattfinden, wo junge Zielgruppen wirklich unterwegs sind. Kurze, starke Sequenzen bringen die Botschaft auf den Punkt und bleiben im Kopf”, so Fabian Heuel, Teamlead Brand bei Jochen Schweizer.
Um Zielgruppen, die Jochen Schweizer mit 18–34 Jahre, Fokus auf männliche User definiert hat, an allen Kontaktpunkten abzuholen, setzen die Münchener zudem auf den nach wie vor reichweitenstarken Kanal TV (P7S1 Universum). Zu sehen ist hier ein Zusammenschnitt außergewöhnlicher Erlebnisse. Für die Inhouse-Social-Media-Kanäle (Instagram, Facebook und TikTok) arbeitet Jochen Schweizer mit namhaften Creators wie Finnel, um Teil des digitalen Alltags der Zielgruppen zu werden. Digital ist der Spot auf YouTube und Instream (DAZN, Amazon Prime und Joyn) zu sehen.
Credits:
Auftraggeber: Jochen Schweizer, München, verantwortlich: Fabian Heuel (Teamlead Brand); Agentur: Dirk&Philip Kommunikation, Berlin
Burger King setzt auf Familie Annenbaum
Ebenfalls die wohl eher jüngeren Zielgruppen hat auch Burger King Deutschland im Visier. Die Fastfood-Kette, die ihren Deutschlandsitz in Hannover hat, hat Herrn T. Annenbaum nebst Gemahlin eine Bühne bereitet. Ihr Auftritt findet natürlich in einer Filiale irgendwo in Deutschland statt, wo die Eheleute den von der Buletten-Braterei eigens kreierten Christmas-Whopper bestellen. Und von der Dame am Counter nett darauf hingewiesen werden, dass sie, wenn sie den Whopper im Menue bestellen, gratis eine der limitierten Christbaumkugeln dazubekommen.
Die Idee mit den Weihnachtskugeln kommt nicht von ungefähr. Laut einer eigens von Burger King in Auftrag gegebenen Umfrage gehören Weihnachtskugeln für 72 Prozent der Deutschen zum Baumschmuck. 39 Stück der bunten Teile hängen im Schnitt an den Ästen der klassischen Fichten oder Nordmanntannen. Wobei der Baumschmuck durchaus auch mal etwas auffälliger sein darf. Insofern ist man bei Burger King guter Dinge, dass in diesem Jahr auch Kugeln im Whopper- oder Pommes-Design darunter sein werden.
Wie dem auch sei, T. Annenbaum und seine Frau lassen sich nicht nur das Menue schmecken. Auch sonst ist zumindest Herr Annenbaum recht aktiv: Als selbsternannter Baumfluencer bezirzt er bereits seit Wochen die Community mit Selfies in Lichterketten, Rezeptideen "aus eigener Krone" und Boomer-Humor in Reinform. Darunter Flachwitze wie „Wrum können Tannenbäume nicht stricken? Weil sie immer die Nadeln verlieren …“
Beteiligt an der Kampagne, die waren übrigens sage und schreibe sieben Agenturen: Burgerware, Charles&Charlotte, DentsuX, Enkime, Grabarz & Partner, Ketchum und Mediaplus.
Credits:
Auftraggeber: Burger King Deutschland, Hannover, verantwortlich: Yvonne von Eyb, CMO Burger King Deutschland; Agenturen: Grabarz & Partner, Hamburg, Charles & Charlotte, Berlin, Burgerware, Leipzig, DentsuX, Frankfurt; PR: Ketchum, Düsseldorf; Media: Mediaplus, München
Claudia Bayer 21.11.2025


