
DB InfraGo bringt Kultur in den Bahnhof: KI-kuratiertes Lesen verkürzt Wartezeiten mit Klassikern und historischen Reden – Foto: Ogilvy Germany
DB Personenbahnhöfe: "Lesen bis der Zug kommt"
Die DB InfraGo AG, Frankfurt am Main, haucht ihren Personenbahnhöfen mit einer neuen Out-of-Home-Kampagne kulturelle Bedeutung ein. Unter dem Motto "Lesen bis der Zug kommt" wurde die Aktion mithilfe der Kreativen von Ogilvy Germany, ebenfalls Frankfurt, mit Start am bundesweiten Vorlesetag , 21. November 2025, umgesetzt. Damit sollen den DB Nutzer:innen eventuelle Wartezeiten verkürzt werden. Die Kampagne wird auf leerstehenden Flächen an ausgewählten deutschen Großbahnhöfen, unter anderem in Berlin, München, Frankfurt am Main und Dresden ausgespielt, mit Plänen zur Ausweitung auf weitere Standorte.
Ein KI-Agent hat für die Maßnahme Texte von bekannten Schriftsteller:innen und Reden von historisch bedeutsamen Persönlichkeiten wie Martin Luther Kings ("I Have a Dream"), Malala Yousafzai (Rede vor den Vereinten Nationen am 12. Juli 2013), Franz Kafka ("Die Verwandlung"), Jane Austen ("Stolz und Vorurteil") oder Johanna Spyris ("Heidi") auf eine Länge von 5, 10, 20 oder 30 Minuten gekürzt. Der Agent soll dabei "größtmögliche Werktreue" walten gelassen haben, wobei beim Training semantischen Strukturen, thematischen Schwerpunkte und erzählerische Dichte der Originaltexte analysiert wurden. Im Vordergrund stand dabei die Tonalität und der Sprachstil der Autor:innen.
Marlis von Schleyer, Leiterin strategisches Marketingmanagement DB InfraGO: "Wir sind überzeugt, dass Wartezeit keine verlorene Zeit sein muss. Mit 'Lesen bis der Zug kommt' schaffen wir einen echten Mehrwert für Reisende. Wir bieten nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung, sondern erleichtern auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Es ist eine neue Dimension des OOH-Marketings, die Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbindet."
Roland Stauber, Managing Director bei Ogilvy: "'Lesen bis der Zug kommt' ist ein wunderbares Beispiel für Content Marketing und die kreative Nutzung von öffentlichen Räumen. Die Kampagne demonstriert, wie Marken und Initiativen durch sinnstiftende Angebote positive Assoziationen aufbauen und gleichzeitig einen echten gesellschaftlichen Beitrag leisten können. Sie nutzt das Potenzial von OOH-Medien und zeigt, dass wie sich OOH über den üblichen Rahmen hinaus diese nicht nur für Kampagnen-Awareness, sondern sogar für Engagement nutzen lässt."
Credits:
Auftraggeber: DB INfraGo, Frankfurt am Main; Marlis von Schleyer (Leiterin strategisches Marketingmanagement), Sebastian Mensing (Leiter operatives Marketingmanagement), Linda Denzel (Marketingmanagement), Isabell Weiß (Marketingmanagement); Agentur: Ogilvy Germany, Frankfurt am Main, Maximilian Ettl (Art Director), Julia Kohlenberger (Senior Art Director), Simon Oppmann (Creative Director), Peter Römmelt (Executive Creative Director), Alice Baldczus (Management Supervisor), Roland Stauber (Managing Director), Katharina Stückle (Account Manager), Joachim Becker (Senior Retoucher), Simone Kulessa (Art Buyer)
Frauke Jacoby 21.11.2025

