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Warner Bros. Discovery setzt bei den Übernahmeangeboten auf Netflix - Foto: Warner Bros. Discovery

Paramount-Angebot: Warner Bros. meldet Bedenken an

In der vergangenen Woche hatte der US-Konzern Paramount Skydance (etwa MTV, Comedy Central und Pramount+) ein eigenes Angebot für die Übernahme von Warner Bros. Discovery veröffentlicht (new business berichtete), nachdem Netflix zuvor einen Deal mit den Hollywood-Gigianten (etwa HBO Max, CNN und Warner Bros. Entertainmet) bekanntgegeben hatte. 

Dabei hatte Paramount  mit rund 108 Milliarden US-Dollar ein höheres Angebot als der Streaming-Marktführer Netflix vorgelegt, der rund 83 Milliarden geboten hatte. Allerdings wollte der Streamer auch nur das Studio- und Streaming-Geschäft kaufen, während Paramount am ganzen Konzern inklusive TV-Kabelsender interessiert war (new business berichtete).

Nun hat Warner Bros. Discovery am Mittwoch (17. Dezember 2025) in einem Bief an die Aktionäre die Offerte von Paramount abgelehnt. Zunächst hatte das US-Portal Bloomberg darüber berichtet. Als Grund nannte das Unternehmen Bedenken hinsichtlich der Finanzierung und Konditionen des Deals. So sei etwa ungeklärt, inwiefern der Einfluss der Familie des Oracle-Milliardärs Larry Ellison nach einem Zuschlag die Zukunft des Unternehmens gefährden könnte. An der Spitze von Paramount Skydance steht Ellisons Sohn David. Warner Bros. will deshalb an der Vereinbarung mit Netflix festhalten. 

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