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Max Franke, Nina Wüst und Ruben Schulze-Fröhlich

Acast baut Omnichannel- und Branded-Content-Produktion in Deutschland aus

Im stark wachsenden Podcast-Markt findet in Deutschland zum Jahresende 2025 noch ein beachtlicher Deal statt. Die schwedische Acast-Gruppe, die als weltweit größter unabhängiger Podcast-Anbieter gilt, übernimmt die in Berlin und München ansässigen Wake Studios. 

Acast übernimmt Wahe Word komplett - also auch die Anteile, die beim Berliner Medien-Konzern Axel Springer lagen. Der "befreit" sich derzeit von den Teilen seines Portfolios, die nicht eindeutig zum Kernbusiness gehören. So wurde kürzlich die Agentur-Tochter Axel Springer Corporate Solutions an die Vogel Communications Group verkauft. Über diesen Deal hatte new business exklusiv berichtet.

Die Übernahme beinhaltet ebenfalls Wake Words Media-Planungsplattform Podius. Podius wird weiterhin als vollständig unabhängiges Tool für deutsche Werbetreibende verfügbar sein und ermöglicht für Werbetreibende und Agenturen marktführende Discoverability und Vergleichbarkeit von Podcasts sowie die einfache Planung von Podcast-Kampagnen.

Deutschland ist ein sich rasant entwickelnder Podcastmarkt, dessen Werbeumsätze im Jahr 2025 voraussichtlich rund 79 Millionen Euro erreichen werden (Quelle: OVK-Bericht 2025/02). Mit der zunehmenden Entwicklung des Podcastings über Audio-, Video- und Social-Kanäle steigt in der DACH-Region auch die Nachfrage nach anspruchsvollen Omnichannel-Werbekampagnen – eine Entwicklung, die sich auch global beobachten lässt.

Acast ist bereits seit 2019 in Deutschland aktiv und baut durch die Wake Word-Studios vor allem den Bereich Produktion von Audio- und Video-Formaten sowie die Produktion von Branded Content aus. Wake Word wird in den Geschäftsbereich Acast Creative Studios eingegliedert, der Anfang 2025 nach der Übernahme des amerikanischen Wonder Media Networks gestartet wurde und inzwischen auch in Großbritannien, Australien, Schweden, Frankreich und weiteren Ländern präsent ist. Das Team von Acast Creative Studios in Deutschland wird sich auf drei Kernbereiche konzentrieren: die Umsetzung von Omnichannel-Kampagnen für Werbetreibende in den Bereichen Audio, Video, Social Media und Live-Events, die Produktion von Branded Content sowie die Produktion eigener Inhalte (Acast Originals).

Acast-CEO Greg Glenday: "Die Übernahme von Wake Word Studios ist ein entscheidender Schritt, der Acasts führende Position im bedeutenden deutschen Podcast-Markt festigt. Deutschland ist ein etablierter, wachstumsstarker Markt, und die Integration von Wake Words außergewöhnlicher Produktionskompetenz ist für unsere Werbekunden ein entscheidender Faktor. Damit wir stärken unmittelbar unser internationales Angebot mit dem Ausbau von Acast Creative Studios (DACH) – wir verbinden Wake Word Studios’ Expertise in der Produktion erfolgreicher deutscher Inhalte mit Acasts weltweit führenden Vertriebsteams und Technologien für Creator sowie Werbetreibenden. Zudem werden wir auch das Know-how der Wake Word- und Podius-Teams nutzen, um noch mehr Werbekunden und Agenturen einen smarten Zugang zu Podcasting zu ermöglichen. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Die Monetarisierung für deutschsprachige Creator zu beschleunigen und Brands einen bisher nicht dagewesenen Zugang zu hochwertigen, hoch engagierten lokalen Zielgruppen zu bieten, um damit Innovationen in der gesamten deutschen Podcast-Landschaft voranzutreiben."

Wake Word-Gründer Ruben Schulze-Fröhlich: "Wir sind Axel Springer für das Vertrauen der vergangenen Jahren sehr dankbar – dadurch wurde die Grundlage für den Erfolg von Wake Word gelegt. Teil von Acast zu werden, markiert für uns ein großartiges neues Kapitel – eine natürliche Partnerschaft, die die kreative DNA unseres Teams mit globaler Expertise, Technologie und Reichweite im Premium-Audiobereich vereint. Gemeinsam sind wir auf einzigartige Weise positioniert, um die Qualität deutscher Podcasts zu verbessern und gleichzeitig Brands dabei zu unterstützen, durch innovatives, plattformübergreifendes Storytelling stärkere Verbindungen zu ihrem Publikum aufzubauen."

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