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Deutsche Messewirtschaft sichert 280.000 Jobs

Die Messe-Branche ist ein relevanter Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Laut einer Prognos-Studie, die vom Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA in Auftrag gegeben wurde, glänzt das Messewesen nicht nur durch die Sicherung von rund 280.000 Jobs, sondern trägt mit gut 30 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand hierzulande bei. Gut 5,4 Milliarden Euro an Steuern werden in die Kassen des Bundes, der Ländern sowie der Gemeinden gespült. 

Das Messejahr 2026 beginnt am 7. Januar 2026 mit der PSI in Düsseldorf, der europäischen Leitmesse für Werbeartikel und Merchandising. Auf den gut 70 Messe-Plätzen in Deutschland sind in diesem Jahr 320 Messen geplant. Besonders quirlig wird es 2026 in Stuttgart mit allein 25 Messen, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24 Messen.

Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden in Deutschland statt. 65 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an

Erste AUMA-Hochrechnungen zeigen für 2025 bei allen wesentlichen Branchen-Kennzahlen Pluszeichen: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden demnach 190.490 Aussteller gezählt (+ 0,7 Prozent verglichen jeweils mit ihren Vorveranstaltungen). Die Standfläche stieg ebenfalls leicht um 0,7 Prozent auf mehr als 6,9 Millionen Quadratmeter. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher stieg sehr deutlich um drei Prozent auf mehr als 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher.

Die Zahlen unterstreichen den positiven Trend für die Live-Kommunikation, zu der auch der Bereich Messe gehört.

Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: "Die deutsche Messewirtschaft ist Schlüsselindustrie für die internationale Vernetzung und eine Exportförderung ersten Ranges. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden in Deutschland statt. Kaum zu überschätzen ist ihre Bedeutung für den deutschen Mittelstand, für den Messen die idealen Absprungplätze sind, um internationales Geschäft aufzubauen. Unschätzbar sind Messen als Wirtschaftsbooster ganzer Regionen, für Gastgewerbe, Einzelhandel und Handwerk. Die Wirtschaftsministerinnen und -minister in Bund und Ländern müssen den Messeplatz Deutschland stärken: Eine moderne und digitale Visa-Vergabe für unsere ausländischen Messegäste, eine Top-Verkehrsinfrastruktur und weniger Berichtspflichten, um das Kerngeschäft mit voller Kraft zu treiben sowie Messe-Förderprogramme, die einer führenden Exportnation gerecht werden, sind die Basis für die weltweite Spitzenposition."

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