ANZEIGE

Suchen

Statt der Punkt-Sendungen bei RTL soll es ab Frühjahr 2026 eine neue gemeinsame Morgensendung mit NTV geben – Foto: RTL/Stefan Gregorowius

RTL News: Umfassender Umbau, Aus für TV-Sendungen

Bereits vor einigen Wochen hat RTL Deutschland ein Restrukturierungsprogramm mit dem Namen "RTL Shift 2026" angekündigt. In diesem Rahmen sollen 600 Stellen abgebaut werden. Als Grund führte RTL-Deutschland-CEO Stephan Schmitter "ein herausforderndes Marktumfeld" und einem "rasant wandelnden Mediennutzungsverhalten".

Nun steht fest, wo die Stellen genau wegfallen. Demnach bekommt die Unit RTL News, in der die Produktion der Magazine der Sendergruppe gebündelt ist, eine neue Struktur. Künftig gibt es statt einzelner Ressorts einen zentralen plattformübergreifendem Newsroom in Köln mit einem Pendant in Berlin sowie einen Inhalte-Desk für VIP- und Magazin-Themen.

Daneben werden auch für Zuschauer:innen Veränderungen sichtbar. Die Promi-Magazine Gala bei RTL und Prominent bei Vox werden eingestellt. Auch das Shortformat VoxStimme geht nicht weiter. Die letzten Ausgaben laufen bereits Mitte Januar 2026. Künftig werden VIP- und People-Themen unter der Marke Exclusiv gebündelt. Das Magazin läuftt ab dem 17. Januar 2026 auch samstags und damit sieben Tage die Woche bei RTL.

Zudem gibt es einen Umbau im RTL-Frühprogramm: Ab dem Frühjahr 2026 verzichtet RTL auf seine langjährigen Sendungen Punkt 6, Punkt 7 und Punkt 8. Stattdessen will man zusammen mit dem hauseigenen Nachrichtensender NTV werktags zwischen sechs und neun Uhr ein neues gemeinsamen Morgenprogramm an den Start bringen. Der genaue Starttermin steht noch nicht fest. In der Primetime will sich RTL News künftig verstärkt auf investigative Inhalte wie Team Wallraff und Stern investigativ sowie das Magazin Extra konzentrieren.

Durch die Restrukturierungmaßnahmen sollen bei RTL News etwa 230 Stellen eingespart werden. NTV, Stern, Geo und Capital seien von dem Abbau "nicht direkt betroffen", heißt es. Die Veränderungen würden in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.

"Entscheidungen wie diese fallen uns nicht leicht und sind sehr schmerzhaft. Gleichzeitig sind sie notwendig geworden, um RTL News weiterhin in einer starken und zukunftssicheren Position zu halten", erklärt Martin Gradl, Geschäftsführer von RTL News und NTV. "Uns ist bewusst, wie sehr diese Veränderungen einzelne Menschen treffen. Hinter jeder Kollegin und jedem Kollegen stehen persönliche Geschichten, Engagement und viele Jahre Loyalität – dafür sind wir zutiefst dankbar. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank und Respekt. Wir werden diesen Prozess verantwortungsvoll, fair und so transparent wie möglich gestalten."

Kostenlos versorgt Sie der new-business-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!

E-Mail:

Sicherheitscode hier eintragen: