
Washinton Post entlässt rund ein Drittel der Beschäftigten
Bei der Washington Post, die seit 2013 dem Amazon-Gründer und Milliardär Jeff Bezos gehört, geht radikaler Einschnitt bei der Redaktion über die Bühne. Etwa 300 der insgesamt rund 800 Beschäftigten werden entlassen. Besonders hart ist die Redaktion betroffen. 2024 soll die Zeitung laut Wall Street Journal einen Verlust in Höhe von rund 100 Millionen Euro geschrieben haben.
Die Anzahl der Abonnenten wird auf rund zwei Millionen geschätzt. Nachdem Jeff Bezos im Herbst 2024 eine Wahl-Empfehlung zugunsten von Kamela Harris verhinderte, soll es eine erhebliche Welle von Abo-Kündigungen gegeben haben.
In einer Video-Konferenz bezeichnete der amtierende Chefredakteur den radikalen Abbau in der Redaktion als schmerzhaft und notwendig. Die Zeitung müsse reformiert werden. Das Blatt stamme aus einer anderen Epoche. Ziel der Reform sei, eine Zeitung anzubieten, die wieder wachsen u dn erfolgreich sein könne.
Dem Vernehmen nach soll das Sport-Ressort komplett geschlossen werden, aich die Abteilung Literatur und der Podcast Post Reports sollen aufgelöst werden. Im Nahen Ost werden alle Korrespondenten-Stellen abgeschafft.
Kostenlos versorgt Sie der new-business-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!
Peter Strahlendorf 05.02.2026

