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Kino-Markt: Ticket-Umsatz legte 2025 um 6,4 Prozent zu

Das Kino-Jahr 2025 ist besser gelaufen als zunächst erwartet. Dazu haben maßgeblich die Starts der deutschen Kino-Produktionen beigetragen. Mit insgesamt 91,9 Mio. Tickets 2025 wurden 2,1 Prozent mehr als 2024 verkauft, der Ticket-Umsatz stieg um 6,4 Prozent auf 924 Mio. Euro. Diese Zahlen hat die in Berlin ansässige Filmförderungsanstalt (FFA) ermittelt und pünktlich zum Beginn der Berlinale publiziert.

FFA-Vorstand Peter Dinges: "Nach einem enttäuschenden 1. Halbjahr starteten die Kinos im Sommer 2025 richtig durch Im August kam ‚Das Kanu des Manitu‘ in die Kinos, und in einem starken Dezember schlugen endlich wieder mehr als 10 Mio. Tickets zu Buche."

Der deutsche Marktanteil liegt bei 27,4 Prozent und damit 6,8 Prozent-Punkte über dem des Vorjahrs. Für deutsche Filme wurden 2025 insgesamt 24,3 Mio. Tickets verkauft, ein Plus von 37,2 Prozent im Vergleich zu 2024.

Peter Dinges: "Deutsche Filme hatten 2025 einen Marktanteil von 27,4 Prozent – der höchste Wert in den letzten 5 Jahren. Einen großen Anteil daran hatte natürlich ‚Das Kanu des Manitu‘, mit dem erstmals seit 2017 wieder eine heimische Produktion an der Spitze der Kinocharts gestanden hat. Aber mit ‚Die Schule der magischen Tiere 4‘ steht ein weiterer hiesiger Titel in den Top 10, und besonders im 2. Halbjahr 2025 zeigt sich der deutsche Film unglaublich vielfältig: Fortsetzungen, Komödien, Familienfilme, BookTok-Verfilmungen und anspruchsvolle Arthouse- und Festival-Erfolge haben ein breites Publikum gefunden – und 2025 zu dem Jahr gemacht, in dem deutsche Filme die Kinobilanz gerettet haben."

Die Kennzahlen für die Kino-Branche sind weiterhin stabil und weisen für 2025 sogar eine leichte Aufwärtstendenz auf. So ist die Zahl der Standorte um 0,5 Prozent auf 947 gestiegen, die der Kinos um 0,9 Prozent auf 1.651 und die der Leinwände um 0,7 Prozent auf 4.757.

Norina Lin-Hi, Leiterin Strategie und Analyse bei der FFA: "Ein direkter Vergleich der Daten mit denen der Vorjahre ist aus technischen Gründen nicht möglich. Nach langer Vorbereitung konnten wir die Bemessungsgrundlagen des Kino-Bestandes zum 1. Januar 2025 umstellen und sind damit nun viel besser in der Lage, die Vielfalt des Filmabspiels der unterschiedlichen Kinoformen deutlich genauer abzubilden."

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