
Dyn Media spaltet sich auf
Gut vier Jahre nach dem Start bzw. drei Jahre nach dem Markt-Eintritt wird die in Köln ansässige Dyn Media GmbH aufgespalten. Es entstehen zwei neue Firmen: die Dyn Sport GmbH und die Dyn Media GmbH. Der Company-Gründer Christian Seifert zieht sich aus der Geschäftsführung zurück und wechselt als Executive Chairman an die Spitze des Gesellschafter-Ausschusses.
Das Streaming-Geschäft mit den Endkunden landet bei der Dyn GmbH. Die betreibt künftig das kostenpflichtige Portal, kümmert sich um den Rechte-Erwerb und um die Vermarktung im Werbe-Bereich sowie die Betreuung und Gewinnung der Abonnenten.
Die Dyn Media GmbH für den Technik-Part zuständig. Dazu gehören der bestehende Plattform- und Sendebetrieb, die Produktion von Live- und On-Demand-Inhalten sowie Entwicklung redaktioneller und technologischer Lösungen für Ligen, Verbände, Rechtehalter und Medien-Marken.
Die beiden Geschäftsmodelle sind recht unterschiedlich - auf der einen Seite das eher volatile B2C-Geschäft und auf der anderen Seite das recht stabile B2B-Geschäft, bei dem Technik-Lösungen Dritten zur Verfügung gestellt werden oder mittel- bzw. langfristige Content-Aufträge abgewickelt werden. Einen ersten Lizenznehmer gibt es bereits mit der ICON League.
Beide Gesellschaften werden vom gleichen Management geführt und auch der Gesellschafter-Kreis bleibt bei den beiden Firmen gleich. Andreas Heyden (CEO), Marcel Wontorra (COO) und Max Ehrhardt (Chief Revenue & Marketing Officer) steuern - zumindest vorerst - beide Einheiten.
Die Anteile verteilen sich folgendermaßen: Die Schwarz-Gruppe (Kaufland / Lidl) und die Axel Springer SE halten jeweils rund 42,5 Prozent, beim Gründer Christian Seifert liegen rund 9 Prozent und die restlichen ca. 6,5 Prozent gehören der DFL.
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Peter Strahlendorf 20.02.2026

