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Ströer meldet Rekord-Umsatz für 2025

Deutschlands größter Außenwerbe, die Ströer SE & Co. KGaA mit Sitz in Köln, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Der Konzern-Umsatz erreichte 2,075 Milliarden Euro einen Rekordwert. Auch Ertrag und Rendite stimmen, denn das EBITDA liegt mit 626 Millionen Euro über dem Vorjahr. Gleichwohl läuft nicht alles rund.

Einige Private Equity-Firmen hatten sich den breit aufgestellten Medien-Konzern angesehen und wollten versteckte Werte heben. Doch daraus ist nichts geworden - der Aktien-Kurs und damit auch der Firmen-Wert ist deutlich gesunken. Zudem hat Co-CEO Christian Scnmalzl kürzlich angekündigt, seinen im Sommer 2028 auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Anders als in den Vorjahren kommt er in der Bilanz-PM auch nicht mehr zu Wort.

Bei Ströer rückt mit Blick auf die künftige Entwicklung das Thema KI in den Mittelpunkt. KI soll für Ströer künftig zur zentralen Transformations-Engine werden und die Weiterentwicklung des heutigen Werbevermarktungsgeschäfts hin zu einem KI-getriebenen, digitalen Plattformgeschäft ermöglichen.

Co-CEO und Gründer Udo Müller: "KI wird zur Transformationsmaschine für unsere digitale und analoge Infrastruktur – vor allem im OOH-, aber auch im Open-Web-Geschäft. Mit den technologischen Entwicklungen und KI-Innovationen der vergangenen Monate können wir jetzt eine Strategie umsetzen, deren wesentliche Bausteine wir über viele Jahre aufgebaut haben. Was heute in der Vermarktung noch weitgehend getrennt nebeneinandersteht, können wir durch KI künftig zu integrierten, auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnittenen Lösungen zusammenführen.
Dieser Transformationsprozess verändert unsere operative Hebelwirkung grundlegend: Unser künftiges Umsatzwachstum erfordert keinen proportionalen Personalaufbau mehr, sondern profitiert von einer strukturell höheren Produktivität. Über die nächsten drei bis fünf Jahre sehen wir ein erhebliches Effizienzpotenzial, das zu deutlichem Margen-Aufbau, verbesserter Kapitaleffizienz und einer stärkeren Free-Cash-Flow-Conversion führt. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr zuversichtlich für die weitere profitable Entwicklung von Ströer in den kommenden Jahren und erwarten dementsprechend auch eine Verbesserung des Free Cashflow."

Die Entwicklung der Ströer-Bereiche

Mit einem Umsatz von 989 Mio. Euro steuerte das Segment OOH-Media knapp die Hälfte zum Konzern-Umsatz bei. Entscheider Treiber war erneut der Bereich Digital-OOH, der für einen Umsatz von knapp 400 Mio. Euro. steht. Dort ist auch das Portal t-online angesiedelt, das seine Reichweite trotz der Google-KI in 2025 weiter steigern konnte - der fehlenden Bezahlschranke sei Dank. 

Das Segment Digital & Dialog Media wies ebenfalls eine starke Entwicklung auf -die Umsätze stiegen auf 892 Mio. Euro. Auf den Bereich Digital entfallen 442 Mio. Euro. Der Bereich Dialog, der durch einige Zukäufe gestärkt wurde, spülte 450 Mio.Euro auf die Ströer-Konten. 

Das Segment DaaS und E-Commerce steht für den restlichen Umsatz in Höhe von 194 Mio. Euro. Die Tochter Statista mit Hauptsitz in Hamburg erreichte mit 165 Mio. Euro einen Bestwert und konnte den Cashflow spürbar verbessern. Die E-Commerce-Tochter AsamBeauty soll sich im schwierigen Marktumfeld behauptet haben. 

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