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Frohe Ostern!

Schon mal mit Gott geklönt?

Pünktlich zu den Ostertagen kommt von der Hamburger Kreativagentur Überground eine Meldung, die aufhorchen lässt: ein interaktiver Chatbot, der Antworten von ganz oben liefert.

Der „Chatgott“ hört auf den Namen GOTTO und darf als ein Test- wie auch Spaßprojekt verstanden werden, das sowohl zu Überground, vor allem aber auch zu Gründerin Marie Farwick, die für Kommunikation über die Grenzen hinweg bekannt ist, passt.

Entwickelt wurde das interaktive Tool GOTTI (Generative Operating Tool for Theological Intelligence) von den Überground Innovators. Und das sicherlich, wenn auch nicht verbrieft, vor allem, um die Möglichkeiten und Grenzen von Chatbots im Kundenservice auszuloten. Vorerst allerdings steht der Chatgott vor allem denjenigen zur Verfügung, die „Fragen an ganz oben“ haben.

Jo Marie Farwick: „Wir wollten die Grenzen der Kommunikation ausloten. Und wir haben gemerkt: Die gibt’s gar nicht.“

Entsprechend soll die Plattform mit dem ständigen „Herableiern immergleicher Formeln in der Hoffnung auf ein Zeichen“ Schluss machen. Soll heißen, auch im Kundeneinsatz brauche es nicht zwingend vorprogrammierte, unpersönliche Standardantworten auf die grundsätzlich individuellen Kundenanfragen. Am Beispiel „Gotti“ zeigt sich: Die Antworten können so individuell wie ihre Urheber sein – und die Zeichen kommen schwarz auf weiß im direkten Zwiegespräch mit dem ChatGott.

Florian Reittner, (Chief Creative Theologist auf dem „Gott-Etat“): „Was uns am meisten erstaunt hat, ist, wie keck und teilweise dreist Gott drauf ist. Man merkt gleich, dass Er/Sie/Es eigentlich ziemlich entspannt ist.“