Die Grosso-Gebiete sollen neu geordnet werden - Abb.: Presse Fachverlag + Pixelwolf Fotolia
Grosso-Reform: Einige Grossisten gehen juristisch gegen Reform-Pläne vor
Das juristische Fingerhakeln geggen die Grosso-Reform nimmt konkrete Züge an. Der Gesamtverband Presse-Greosso mit Sitz in Köln teilte am 7. April 2026 mit, dass einige seiner Mitglieder aktiv geworden seien. Diese sollen Beschwerde gegen die Duldung des sogenannten FFF-Modell durch das Bundeskartellamt eingelegt haben. Darüber wird aller Voraussicht nach das Oberlandesgericht Düsseldorf zu befinden haben.
Parallel dazu sollen einige Mitglieder auch einstweilige Verfügungen beantragt haben,um den Vollzug des FFF-Modells und die Beendigung der bestehenden Grosso-Belieferungsverträge untersagen zu lassen, bis eine endgültige gerichtliche Klärung über die Unzulässigkeit des FFF-Vorhabens herbeigeführt ist.
Die Grossisten befürchten nicht mehr reversible Auswirkungen auf den Pressevertrieb in Deutschland. Das Bundeskartellamt vertritt die Ansicht, dass die Bedenken kleinerer und mittelgroßer Verlage in die Übderarbeitung dss FFF-Modells eingearbeitet wurden und dass dadurch die "Neutralität" beim Pressevertrieb gewahrt bleibt.
Weitergehende Details zu dieser Thematik gibt es bei der new business-Schwester DNV
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Peter Strahlendorf 07.04.2026

