
Nach dem Street Gig performte Kim Petras auch während der Aftershowparty Cupra City Garage Berlin - Foto: Marie Staggat
Cupra inszeniert den neuen Raval mit Street Gig in Berlin
Im Normalfall werden neue Automodelle im Rahmen von Präsentationen in den Niederlassungen der Automarken. Nicht so Cupra. Die zum Volkswagenkonzern gehörende Automarke wollte den Launch des neuen Raval zum Erlebnis machen, an dem die Bewohner einer ganzen Stadt teilhaben können. Herausgekommen ist ein Secret Gig von Kim Petras, einer deutschen Singer-Songwriterin, die in den USA lebt und arbeitet. Ihre Karriere startete sie bereits mit 15 Jahren, als sie erste Songs in den sozialen Medien veröffentlichte und seitdem unter anderem mit Musikern wie Sam Smith, Dr. Luke, Charli XCX, Kygo, Kash Doll und Max Martin zusammengearbeitet. „Kim Petras wurde als Testimonial gewählt, weil sie wie der Cupra Raval für progressive Popkultur, Haltung und internationale Relevanz steht. Sie adressiert eine neue Generation und macht den Raval nicht nur sichtbar, sondern kulturell anschlussfähig – als emotionales Statement für Elektromobilität jenseits klassischer Automobilkommunikation mit den Culture Codes der jungen Generation“, kommentiert Guiseppe Fiordispina, Marketing Director von Cupra/Seat Deutschland. Womit er Bezug darauf nimmt, dass Cupra als Automarke seit Jahren auch daran arbeitet, Teil der Hiphop-Community zu sein. So war Cupra beispielsweise auf Rang 5 im letzten Ambition-Score (einen ausführlichen Bericht dazu gab es in new business, Ausgabe 10/25) in der Kategorie Mobility geführt.
Wie damals in ihren Anfängen teilte Kim Petras über Social Media Zeit und Ort des Secret Gigs und setzte damit ihre Fans in Gang, indem die dem Call folgten, sich in der Stadt trafen und damit Teil eines Moments wurden, der sich mit der Zeit entwickelte. Der Cupra Raval war dabei nicht Kulisse, sondern wurde zum verbindenden Element, indem sich das Fahrzeug mit Kim Petras durch die Stadt bewegte – bis man schließlich an der Event-Location Komplex angekommen war. Dort stieg Petras aus und spielte für die Fans einen Live Set spielte, der aus mehreren Tracks bestand und auch bislang unveröffentlichte Songs beinhaltete. Neben Kim Petras performten auch die österreichische Sängerin Eli Preiss und die DJ Lovefoxy.
Nach dem öffentlichen Auftritt verlagerte sich das Event in die Cupra City Garage Berlin und wurde zunächst dann doch vermeintlich zur klassischen Fahrzeugpremiere mit Modellpräsentation. Der rote Faden zum Secret Gig wurde dann bei der Aftershowparty aufgenommen, in deren Rahmen Kim Petras noch einmal vor Medienvertretendern, Content Creators und geladenen Gästen performte.
Der Secret Gig war Teil der globalen Kampagne „Follow the Cupra Raval“, mit dem Ziel, reale und digitale Räume gleichzeitig zu bespielen. Über Tage hinweg wurde der Moment durch visuelle Marker im Stadtraum, Social Media Teaser und gezielte Community-Aktivierung aufgebaut. Und schlussendlich mit dem finalen Impuls durch Kim Petras selbst. Der Ansatz: keine Einladung, kein klassischer Zugang – sondern ein Erlebnis, das man finden musste.
Parallel zur Berliner Inszenierung fand die Weltpremiere des Cupra Raval zudem in München statt. Hier inszenierte wurde das neue Modell mit Reveal, einem Live-Act von Künstlerin Milaa und anschließender Party in einem kuratierten Umfeld inszeniert.
Zusätzlich zu den deutschen Metropolen Berlin und München setzen auch Barcelona, Madrid, Mailand, Manchester und Paris vergleichbare Formate im Rahmen des Modell-Launches um. Mit dem Ziel, den Fahrzeuglaunch nicht punktuell, sondern als globale Bewegung sichtbar zu machen.
Die auf den Launch folgende Kampagne zum Cupra Raval ist als mehrstufige, Kultur‑ und Content‑Plattform angelegt. Aufbauend auf den Auftakt zur Weltpremiere mit urbanen Live‑Formaten wie dem Secret Gig in Berlin, wird der Raval über digitale Inhalte, Social‑Media‑Storytelling, Creator‑Aktivierungen und weitere City‑Momente sichtbar gemacht. „Das Ziel ist es, das Modell langfristig als Teil urbaner Popkultur zu verankern und Elektromobilität kontinuierlich, emotional und community‑driven erlebbar zu halten“, erklärt Fiordispina.
Claudia Bayer 10.04.2026

