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Adidas überprüft globalen Mediaetat

Die Adidas AG mit Sitz in Herzogenaurach zählt zu den weltweit größten Sportartikelherstellern und ist in den Segmenten Footwear, Apparel und Accessories aktiv. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte global über eigene Retail-Kanäle, E-Commerce sowie den Großhandel und setzt in der Markenführung auf internationale Kampagnen und Partnerschaften im Sport- und Kulturbereich. Vor diesem Hintergrund überprüft Adidas derzeit seinen globalen Mediaetat im Rahmen eines turnusmäßigen Reviews, wie das Branchenportal Storyboard18 berichtet.

Der Etat wird seit 2018 von EssenceMediacom betreut. Die Agentur ging 2023 aus der Fusion von Essence und Mediacom hervor und gehört zum Netzwerk WPP. Das Mandat war 2018 im Zuge einer Konsolidierung an Mediacom vergeben worden und umfasste neben Adidas auch die Marke Reebok. Damals lag das Mediavolumen bei rund 300 Millionen US-Dollar. Zuvor hatte Carat aus dem Dentsu-Netzwerk über fast zwei Jahrzehnte die globalen Mediaaktivitäten verantwortet, unter anderem in zentralen Märkten wie den USA und Großbritannien. In einzelnen Regionen, darunter der Nahe Osten, war zeitweise auch Starcom aus der Publicis Groupe für den Medieneinkauf zuständig.

Parallel dazu hat Adidas seine Marketingausgaben im Jahr 2025 nach eigenen Angaben um acht Prozent auf über drei Milliarden Euro erhöht (2024: rund 2,8 Milliarden Euro). Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen Kampagnen wie "You Got This" als mehrjährige Markenplattform sowie "The Original" mit Fokus auf das Originals-Portfolio, ergänzt durch lokale Aktivierungen in verschiedenen Märkten. Zudem hat das Unternehmen sein internationales Sponsoring ausgebaut und Kooperationen mit Sportorganisationen und Athleten in Europa und den USA verlängert oder neu abgeschlossen.