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Ströer stellt seine Führungsstruktur neu auf: Udo Müller übernimmt künftig allein die CEO-Rolle, während die CFO-Position zu einer erweiterten CFO/COO-Funktion ausgebaut wird – Foto: Ströer

Ströer ordnet Vorstand neu

Der Kölner Außenwerber Ströer stellt im Frühjahr 2026 seine Führung neu auf und verabschiedet sich von der bisherigen Co‑CEO‑Struktur. Künftig führt Gründer Udo Müller das Unternehmen allein, Christian Schmalzl hatte sein Co‑CEO‑Mandat bereits zum 31. März 2026 niedergelegt. Mit der Neuordnung will der Konzern Entscheidungswege verkürzen und zentrale Verantwortlichkeiten stärker bündeln. Gleichzeitig soll die Organisation auf die geplante Weiterentwicklung hin zu einem stärker plattformorientierten Geschäftsmodell ausgerichtet werden. Der Vorstand wird im Zuge der Umstrukturierung verkleinert.

Parallel dazu entwickelt Ströer die bisherige CFO‑Funktion weiter. Die Rolle wird zu einer kombinierten CFO/COO‑Position ausgebaut, in der kaufmännische und operative Steuerung zusammengeführt werden. Neben klassischen Finanzaufgaben soll die neue Führungskraft insbesondere das Operating Model sowie die Prozess‑ und Systemarchitektur weiterentwickeln. Die Suche nach einer Besetzung befindet sich laut Unternehmen in einem fortgeschrittenen Stadium. Noch-CFO Henning Gieseke scheidet zum 4. Juni 2026 im gegenseitigen Einvernehmen aus.

Zur Stärkung des Finanzbereichs schafft Ströer zudem die neue Position eines Group Finance Director. Diese übernimmt Bastian Keller, bislang Head of Controlling und langjähriger Finanzmanager im Unternehmen.

Udo Müller, Gründer und CEO von Ströer: "Nach mehreren erfolgreichen Jahren in der Co-CEO-Struktur führen wir die Verantwortlichkeiten im Vorstand wieder enger zusammen. Mit der neuen Struktur schaffen wir die Voraussetzungen, Ströer in der nächsten Phase der Unternehmensentwicklung schneller, fokussierter und schlagkräftiger zu steuern – und unsere Transformation hin zu einem Plattformgeschäft konsequent voranzutreiben."