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HeimatTBWA hat mit der Hornbach-Arbeit "Hör auf Deine Hände" noch eine Chance auf einen Clio Grand Prix - Foto: HeimatTBWA

Heimat und Hornbach sind bei den Clios nicht zu schlagen

Was sich bereits beim Deutschen Werbefilmfestival ankündigte, setzt sich bei den Clio Awards 2026 fort: Die Hornbach-Kampagne „Kein Projekt ohne Drama“ überzeugt auch die internationalen Juroren.

Insgesamt wurde die Kampagne mit drei goldenen sowie jeweils zwei silbernen und bronzenen Clios bedacht. Dazu kommt noch eine Shortlistplatzierung.

Eine dritte Clio – in Bronze – gab es obendrauf noch für die Hornbach-Frühjahrskampagne „Freue Dich wie ein Kind“.

Ebenfalls erfolgreich war Jung von Matt, die dieses Jahr – es ist ein Gerades – wieder in das Awardsgeschehen eingreifen. Die Hamburger wurden mit zwei goldenen Clios für ihre BMW-Kampagne „Heart of Joy | Meet Okto the Octopus“ geehrt.

Aus bayerischer Sicht nicht so erfolgreich wie die Vorgenannten war in diesem Jahr Serviceplan. Die sonst so Erfolg verwöhnte Kreativagentur hatte in diesem Jahr mit „I Wool Survive“ eine Kampagne für eine von der amerikanischen Gay Dating App Grindr initiierte Zusammenarbeit mit Rainbow Wool (Schäferei Stücke) und dem Designer Michael Schmidt ins Rennen geschickt. Dafür gab es zumindest einmal Gold in der Kategorie Culture & Influence. Hinzu kamen Silber in Partnerships & Collaborations sowie Bronze in Public Relations.

Ebenfalls auf das Serviceplan-Konto gehen einmal Silber und fünfmal Bronze sowie eine Shortlistnennung für die bereits aus dem vergangenen Jahr bekannte und bei den internationalen Kreativawards omnipräsente Kampagne „Breastmilk Money“ für den Kunden Herconomy.

Ebenfalls nach München gingen je eine silberne und bronzene Clio sowie vier Shortlistnennungen. Empfänger in diesem Fall war Mediaplus. Erfolgreich die zur Serviceplan-Gruppe gehörende Agentur mit Arbeiten für die Kunden Lidl, Playmobil und die Kooperation des Carsharing-Anbieters Free2Move mit der Initiative für vermisste Kinder.

Insgesamt gestaltete sich die Clio-Ausbeute für die hiesigen Agenturen mit sechsmal Gold, siebenmal Silber sowie 15 bronzenen Trophäen einigermaßen übersichtlich. Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Agenturen bei den Clios die Latte mit drei Grand Prix, 16-mal Gold, 13-mal Silber und 20-mal Bronze zugegebenermaßen aber auch sehr hoch gelegt. Die erneut zu reißen war wirklich schwer.

Ob am Ende der Clio-Segen für Deutschland doch noch eintrifft, entscheidet sich am 12. MaI IM Rahmen der großen Preisverleihung im Rahmen einer feierlichen Gala in New York, in deren Rahmen auch die diesjährigen Grand-Prix-Gewinner verkündet werden. Hier dürften die Chancen für HeimatTBWA und die Kampagne „Kein Projekt ohne Drama“ sehr gut stehen.