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Henkel wechselt Kreativ-Agentur aus

Gerüchten zufolge soll der Pitch um den Kreativ-Etat des Düsseldorfer Konsumgüter-Riesen Henkel entschieden sein. Aus dem Umfeld der Pitch-Teilnehmer ist zu hören, dass die britische Agentur-Holding WPP den Zuschlag für die Kreativ-Jobs der Sparte Consumer Brands bekommen haben. Der Pitch war nach dem überraschenden Abgang der Global CMO Nuria Ribe im Sommer 2025 auf Eis gelegt worden

Für die Omnicom-Tochter TBWA ist den Henkel-Verlust ein schwerer Schlag ins Kontor. Insider schätzen das Honorar-Volumen auf rund 20 Millionen Euro pro Jahr. Dem Vernehmen nach soll sich die WPP-Tochter Grey um das Henekel-Paket kümmern. Für den neuen Grey-Chef Lucas Petermeier (stand kürzlich im new business-Podcast Rede und Antwort) wäre das ein gewaltiger Start-Erfolg. 

Offizielle Verlautbarungen zum Pitch-Ergebnis gibt es weder von Henkel noch von den beteiligten Agenturen. Allerdings wäre die Entscheidung zugunsten von WPP allemal plausibel, denn WPP Media hatte im November 2025 auch den Zuschlag für die Betreuung des gesamten europäischen Media-Budgets bekommen. Auch hieß der Verlierer damals Omnicom. Da aufgrund der digitalen Kanäle die Kreativ- und Media-Jobs wieder stärker zusammenwachsen, macht es für Auftraggeber Sinn, beide Bereiche bei einer Agentur-Gruppe zu platzieren. 

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