
Johannes Werle (links) ersetzt Dr. Eduard Hüffer im Aufsichtsrat von Corint Media - Fotos: Andreas Krebs (Werle) und Wilfried Gerharz (Dr. Hüffer9
Corint Media: Wechsel im Aufsichtsrat
Im Aufsichtsrat der Verwertungsgesellschaft Corint Media GmbH mit Sitz in Berlin hat es einen Wechsel gegeben. Die Gesellschafter von Corint Media haben Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe, in den Aufsichtsrat des Unternehmens gewählt. Er folgt auf Dr. Eduard Hüffer, Aschendorff Medien, dessen Mandat als Aufsichtsrat wegen der vollständigen Übernahme der Westfälische Medien Holding AG durch die Rheinische Post Mediengruppe GmbH satzungsgemäß endet.
er Aufsichtsratsvorsitzende von Corint Media, Dr. Michael Müller, Chief Officer Regulatory Affairs, External & Governmental Relations ProSiebenSat.1 Media: "Dr. Eduard Hüffer hat Corint Media als Gesellschafter und als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats über viele Jahre mit großer Branchenkenntnis, Weitblick und Engagement begleitet. In einer Phase tiefgreifender digitaler Umbrüche hat er die Arbeit der Gesellschaft entscheidend geprägt und mit großer Leidenschaft konsequent an der Durchsetzung des Presseleistungsschutzrechts gearbeitet.
Wir freuen uns sehr, mit Herrn Werle eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit aus der Verlagswelt im Aufsichtsrat willkommen zu heißen. Aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung gewinnen wir mit ihm einen hochqualifizierten Nachfolger von Herrn Dr. Hüffer. Als bereits langjährig in der Corint Media engagiert, steht Herr Werle zugleich für die Kontinuität, die Corint Media in dieser wichtigen Phase braucht. Mit seiner Wahl stärken wir das Unternehmen bei der Durchsetzung von Presse- und Urheberrechten."
Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe: "Ich freue mich, zukünftig meine Erfahrungen und insbesondere die Perspektive eines weiteren starken Regionalverlags auch in den Aufsichtsrat von Corint Media einbringen zu können. Für die Branche ist es entscheidend, geschlossen aufzutreten und ihre Rechte gemeinsam gegen unentgeltliche Nutzungen durchzusetzen. Nur mit Zusammenhalt und einer klaren gemeinsamen Haltung wird es gelingen, den großen digitalen Plattformen auf Augenhöhe zu begegnen. Es ist an Politik und Regulierung, die Realität der Marktverhältnisse anzuerkennen und zügig zu handeln. Ohne eine konsequente Stärkung der Rechte und die Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs wird es angesichts der Marktmacht großer Technologie-Anbieter kaum gelingen, angemessene Vergütungen unserer Inhalte zu erzielen."
Kostenlos versorgt Sie der new-business-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!
Peter Strahlendorf 07.05.2026

