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Sony Music kommt mit Recognation Music ins Geschäft - Foto: Sony Music Publishing

Sony Music übernimmt Musikrechte-Portfolio der Recognition Music Group

Im Musikrechte-Business gibt es derzeit viel Bewegung. Der Gütersloher Medien-Konzern Bertelsmann  gab Ende April 2026 bekannt, seine Tochter BMG mit Concord fusionieren zu wollen und legt eine Milliarde Dollar auf den Tisch, um die Mehrheit an der neuen Company zu übernehmen. Anfang April 2026 legte der US-Investor Bill Ackman mit seiner Investment-Company Pershing Square Capital ein Übernahmeangebot für die Universal Music Group (UMG) vor, und nun will die Sony Music Publishing mit der Recognition Music Group ins Geschäft kommen.

Wie die in New York ansässige Musiksparte des japanischen Elektronik-Geräteherstellers Sony (u. a. Playstation) bekanntgab, konnte man sich mit der auf Musikrechte spezialisierten Investmentgesellschaft , deren Fonds von Blackstone verwaltet werden, auf die bereits im Januar dieses Jahres angekündigte Übernahme des gesamten Musikkatalogs einigen. Die Transaktion erfolgt im Rahmen der bereits Anfang dieses Jahres vereinbarten Investitionspartnerschaft zwischen der in Singapur beheimateten und international agierenden Investmentgesellschaft GIC und der Sony Music Group, deren Schwerpunkt auf dem Erwerb und Ausbau hochwertiger Musikkataloge über verschiedene Genres und internationale Märkte hinweg liegt.

Im Rahmen der Transaktion erwirbt Sony Music Publishing den gesamten Werkkatalog von Recognition, der über 45.000 Songs umfasst, die von vielen der weltweit renommiertesten Künstler interpretiert wurden, darunter „Don’t Stop Believin’“ von Journey, „Under the Bridge“ von den Red Hot Chili Peppers, „Go Your Own Way“ von Fleetwood Mac, „Single Ladies (Put A Ring On It)“ von Beyoncé, „Locked Out of Heaven“ von Bruno Mars, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Good Times“ von Chic, „Black Hole Sun“ von Soundgarden, „Bad Romance“ von Lady Gaga, „Livin’ On A Prayer“ von Bon Jovi, „Umbrella“ von Rihanna, „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ von Eurythmics, „Whenever, Wherever“ von Shakira, „Higher Love“ von Steve Winwood und „All I Want For Christmas Is You“ von Mariah Carey sowie viele andere.

Rob Stringer, Vorsitzender der Sony Music Group: "Wir sind sehr stolz und freuen uns, durch diese bedeutende Akquisition diesen unglaublichen Katalog mit vielen der größten Songs der Popgeschichte vertreten zu dürfen."

Jon Platt, Vorsitzender und CEO von Sony Music Publishing: „Unsere Investition in diesen außergewöhnlichen Katalog spiegelt unseren Glauben an die unvergängliche Kraft großartiger Musik wider – ein Glaube, der in der gesamten Sony Music Group tief verwurzelt ist und von unseren Partnern bei GIC geteilt wird. Diese zeitlosen Songs prägen weiterhin die Kultur und inspirieren Generationen, und es ist uns eine Ehre, ihr Vermächtnis als Hüter ihres nächsten Kapitels zu bewahren.“

Die Transaktion folgt auf die frühere Übernahme der Hipgnosis Songs Group durch Sony Music Publishing im Jahr 2025 und spiegelt die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Recognition und Blackstone wider.

Welches Volumen das aktuelle Geschäft hat, wurde nicht öffentlich. Allerdings schätzt das Musikmagazin Billboard, unter Bezug auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen, den Wert des Katalogs auf mindestens zwei Milliarden Dollar, wobei die Angaben und Schätzungen stark variieren sollen.

Ob der Deal, an dem übrigens die Sony Bank Inc. beteiligt ist, am Ende zustande kommt, ist noch offen. Laut Sony Music steht er aktuell noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen.

Sony Music Publishing wurde bei der Transaktion von Simpson Thatcher & Bartlett LLP, Loeb & Loeb LLP, Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP, Ernst & Young sowie PricewaterhouseCoopers LLP vertreten. Blackstone und Recognition hatten als Berater Shot Tower, Kirkland & Ellis LLP, Latham & Watkins LLP und Deloitte beratend an ihrer Seite.