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Vorständin Julia Böhnisch präsentiert ganzvolle Zahlen für 2025 - Foto: Stiftung Warentest

Stiftung Warentest erzielt bestes Jahresergebnis seit Gründung

Qualität und Leistung zahlen sich aus - auch in schwierigen Zeiten. Das stellt die Stiftung Warentest mit ihren Bilanz-Zahlen für 2025 eindrucksvoll unter Beweis. Das Berliner Medien-Unternehmen hat 2025 das stärkste Jahresergebnis seit Gründung erzielt. Mit 8,3 Millionen Euro konnte das Ergebnis gegen dem Vorjahr (3,8 Millionen Euro) mehr als verdoppelt werden. Auch der Umsatz konnte deutlich gesteigert werden: von von 57,513 Millionen Euro (2024) auf 60,445 Millionen Euro (2025).

Entgegen dem Markttrend verzeichneten die beiden Zeitschriften Stiftung Warentest und Stiftung Warentest Finanzen jeweils ein sanftes Umsatz-Plus: Bei Stiftung Warentest stieg der Umsatz von 22,69 Millionen Euro (2024) auf 22,97 Millionen Euro (2025), bei Stiftung Warentest Finanzen wuchs er von 14,21 auf 14,61 Millionen Euro.

Julia Bönisch, Vorständin der Stiftung Warentest.: "Unser starkes Jahresergebnis spiegelt die Bedeutung der Stiftung Warentest für die Verbraucherinnen und Verbraucher wider, die in Zeiten von KI und fragwürdigen Produktinformationen im Internet einen Vertrauensanker suchen. Niemand testet so unabhängig und aufwendig wie wir. Die Menschen lesen unsere Tests, weil wir ihnen Sicherheit und einzigartige Orientierung bei Kaufentscheidungen geben."

Zum Erfolg hat auch der im Februar 2025 erfolgte Marken-Relaunch beigetragen. Seither steht die Dachmarke Stiftung Warentest im Vordertest. Im Zuge des Relaunches haben auch die beiden Magazine eine frische Optik erhalten. 

Digital-Geschäft brummt

Ebenso wie bei den vielen anderen Medien-Häusern laufen die Digital-Angbeoten auch bei der Stiftung Warentest überpropertional gut. Die Zahl der kostenpflichtigen Digital-Abos stieg um 13,9 Prozent, von 123.078 (2024) auf 140.200 (2025). Der damit erzielte Umsatz von rund 10,6 Millionen Euro entspricht einem Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Stiftung Warentest treibt auch künftig die digitale Transformation voran – so entwickelt sie beispielsweise einen Chatbot, um Fragen von Abonnentinnen und Abonnenten automatisiert beantworten zu können.

Digital-Erfolg federt Rückgänge im Einzelverkauf und bei den Abos ab. Die Zahl der monatlichen Abonnements der Zeitschrift Stiftung Warentest ging 2025 um 4,9 Prozent auf 262.912 zurück, der monatliche Einzelheft-Verkauf sank um 3 Prozent auf 21.771 Exemplare. Bei Stiftung Warentest Finanzen verringerte sich die Zahl der monatlichen Abonnements im gleichen Zeitraum um 3,8 Prozent auf 170.067, der monatliche Einzelheft-Verkauf sank um 13,1 Prozent auf 15.041 Exemplare. Dank der Preis-Erhöhungen in 2024 und in 2025 konnten die Umsatz-Erlöse bei beiden Print-Produkten leicht gestigert werden. Beim Buchverkauf war der Umsatz mit 5,1 Millionen Euro nur leicht rückläufig, wobei die Anzahl der Neuerscheinungen deutlich geringer war als im Vorjahr. Gemessen am Print-Vertriebsumsatz hat sich die Stiftung Warentest mit beiden Titeln in den Top-Ten der Zeitschriften-Herausgeber etabliert (Quelle DNV 1/2026). 

Die Erlöse aus dem Verkauf der Marken-Lizenzen steuerten 6,6 Milliionen Euro zum Umsatz bei und die Erträge aus dem Stiftungskapital sorgten für Einnahmen in Höhe von 9.1 Millionen Euro. Die sonstigen Erlöse bewegebn sich bei rund einer Million Euro. Zuwendungen seitens der Bundesregierung gibt es seit 2024 nicht mehr. 

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