
Barlays Arena heißt künftig Sparda-Bank-Arena
Bei Norddeutschlands größter Multifunktionshalle, der Barclays Arena in Hamburg, steht ein Namenswechsel bevor. Ab dem 21. Juli 2027 erwirbt die Sparda-Bank, die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank Norddeutschlands mit Sitz in Hamburg das sogenannte Naming Right. Das teilte die Anschutz Entertainment Group (AEG) mit, der die Arena gehört.
Die Vereinbarung ist langfristig ausgelegt und beinhaltet eine Verlängerungsoption. Für die Sparda‑Bank Hamburg ist das Engagement ein konsequenter Schritt, um ihre Marken-Präsenz weiter auszubauen und nachhaltig im Alltag der Menschen in Norddeutschland zu verankern.
2025 zog die Barclays Arena mit 165 Events über eine Million an Besichern an. Für die 2002 eröffnete Arena ist das der vierte bzw. fünfte Namenswechsel. Von 2002 bis 2010 trug sie den Namen der Fährlinie Colorline, danach folgte von 2010 bis 2015 die Telco-Marke O2. Ab 2015 lagen die Namensrechte beim Finanz-Konzern Barclays - von 2015 bis 2021 mit der Barclayscard und dann nur mit dem Firmen-Namen.
Stephan Liesegang, Vorstandsvorsitzender der Sparda‑Bank Hamburg: "Die Arena ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Emotionen teilen und unvergessliche Momente erleben – genau dort möchten wir präsent sein. Mit unserem Engagement stärken wir die Sichtbarkeit unserer Bank und unterstreichen unsere enge Verbundenheit mit Hamburg und der gesamten norddeutschen Region."
Steve Schwenkglenks, Vice President & Managing Director bei Anschutz Entertainment Group Arena Hamburg GmbH: "Für AEG schaffen die regionale Verankerung und die langfristige Perspektive der Partnerschaft beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Zukunft der Multifunktionsarena. „Mit der Sparda-Bank Hamburg gewinnen wir einen starken Partner, der als Hamburger Traditionsunternehmen die Werte unserer Region verkörpert. Unser gemeinsamer Fokus auf herausragende Kundenerlebnisse und höchste Servicequalität macht diese Partnerschaft zu einer idealen Verbindung. Gemeinsam wollen wir die Arena als führenden Erlebnisort Norddeutschlands weiterentwickeln und dazu beitragen, dass Hamburg auch künftig Heimat für nationale und internationale Top-Events sowie Weltklasse-Entertainment bleibt."
Der guten Ordnung halber ist an dieser Stelle festzuhalten, dass auch beim HSV engagiert ist, der seine Heimspiele bekanntlich im benachbarten Volkspark-Stadion austrägt. Seit 2023 ist die Sparda-Bank Exklusiv-Partner und seit Mitte 2025 auch drittgrößter Anteilseigner der HSV Fußball AG & KGaA. Von der Kühne Holding AG erwarb die Sparda-Bank ein Aktien-Paket, dass rund 7,5 Prozent der Anteile am HSV-Kapital darstellt.
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Peter Strahlendorf 24.06.2026

