
Auf dem Cover sind Peter Hoenisch und Akio Morita zu sehen - Abb.: Bubble Your Hub
Image ist kein Zufall
In den 80er Jahren sorgte der japanische Konzern Sony nicht nur durch seine Innovationen für Aufsehen in der Unterhaltungselektronik, sondern prägte maßgeblich das Image der japanischen Firmen in Deutschland, die überwiegend sehr zurückhaltend waren. Die offensive Vorgehensweise von Sony Deutschland ist eng mit dem Namen Peter Hoenisch verbunden, der von 1975 bis 1988 als Leiter der Unternehmenskommunikation Sonys Stimme in Deutschland war. Danach war Peter Hoenisch bekanntlich bis 1997 Beim TV-Sender RTL Deutschland als oberste Instanz für Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit aktiv.
Die für japanische Verhältnisse ungewöhnliche Kommunikationsstrategie von Peter Hoenisch fiel nicht nur bei Jack Schmuckli, dem damaligen Deutschland-Chef von Sony, auf fruchtbaren Boden, sondern auch beim Sony-Gründer Akio Morita. In dem Buch zeichnet Peter Hoenisch nicht nur ein detailreiches Bild des Unternehmens, seiner innovativen Produkte sowie der Führungsebenen im Hause Sony, sondern seinen Umgang mit den Redaktionen in der Fach- und Publikumspresse.
Besonders hervorzuheben ist der Umgang von Peter Hoenisch mit dem damals noch jungen Instrument Sponsoring. In den Bereichen Sport und Kultur realisierte er Projekte, bei denen alle Beteiligten auf Augenhöhe miteinander agierten. Statt hoch dotierter Schecks standen stets intelligente Allianzen im Mittelpunkt. Besonders erwähnensert sind dabei die Projekte, die Peter Hoenisch mit der documenta einfädelte.
Dieses mit diversen, ausgesprochen aussagekräftigen Fotos ausgestattete Buch ist ein Bericht aus der Praxis, der deutlich werden lässt,
- wie mit Kommmunikation die Marke und das Geschäft geformt werden
- wie Vertrauen zwischen Company und Redaktionen entsteht
- und warum die Erfahrungen von damals auch heute noch gelten
Das von Peter Hoenisch dargelegte Japan-Bild wird von zwei weiteren Japan-Experten ergänzt. Martin Fritz, Korrespondent der Börsenzeitung in Tokio, setzt sich in seinem Beitrag "Das Lesen der Luft" mit dem Thema "Richtig kommunizieren in Japan" auseinander und Björn Eichstätt, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Storymaker mit Sitz in München geht in seinem Beitrag "Stille Schritte nach dem Platzen der Blase" auf die "Nichtkommunikation japanischer Unternehmen" ein.
Das 178-seitige Buch ist im Berliner Verlag Vanovi Media / Bubble Your Hub Verlag erschienen und zum Preis von 19,90 Euro im stationären Buchhandel sowie in den Online-Shops erhältlich.
Stimmen zum Buch und Hauptautor
Dr. Tobias Korenke, bis Herbst 2025 Sprecher der Funke Mediengruppe:
"Peter Hoenisch zeigt eindrucksvoll, dass strategische Kommunikation sehr viel mit Bildung und Haltung zu tun hat. Insbesondere allen KI-abhängigen PR-Leuten sei dieses Buch empfohlen: ChatGPD & etc. sehen da ganz schön alt aus..."
Hans-Jürgen Jacobs, Ex-Chefredakteur süddeutsche.de und Handelsblatt
"In den 1970er- und 1980er-Jahren war Japan für die Weltwirtschaft das, was heute China ist: ein technologischer Innovator, dessen Produkte Markt auf Markt eroberten. Peter Hoenisch berichtet aus dieser Zeit mit der Akribie eines stets wissbegierigen Insiders, der die Siegeszüge von Akio Morita und Sony als Presse-Verantwortlicher eng begleitete. Aus dem Buch lernt man, was Disruption in der Ökonomie ausmacht, wie auch durch Sponsoring die Weltkarriere eines Nam June Paik beschleunigt wurde, und wie eine leise Public-Relations-Arbeit, die auf den unabhängigen Journalismus setzt, am Ende mehr bewegen kann als lautes Marketing-Getrommel.
Josef Brauner, langjähriger Sony-Manager und Ex-Vorstand Deutsche Telekom
"Er ist eine seltene Mischung aus Herz und Hirn."
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Peter Strahlendorf 20.07.2026

