
Die Umbau-Aktivitäten wirken sich positiv auf die Entwicklung der NZZ AG aus - Foto: NZZ
NZZ AG kommt im Kerngeschäft voran
Der Schweizer Medien-Konzern NZZ AG mit Stammsitz in Zürich blickt zufrieden auf das erste Halbjahr 2026 zurück. Die Umbau-Massnahmen wirken sich positiv aus. So konnte das bereinigte operative Ergebnis um drei Prozent auf 5,1 Mio. Franken (5,4 Mio. Euro) gesteigert werden. Der Umsatz sank von 117,1 auf 109,0 Mio. Franken - bedingt durch die Vrekäufe der Zurich Film Festivals und des Geschäftsbereichs Architonic sowie die IT-Entflechtung mit der CH Media. Im Kerngeschäft läuft es hingegen gut.
So stieg der Ertrag im Lesermarkt dank des Erfolgs des Premium-Angebots NZZ Pro und des Wachstums in Deutschland gegenüber der Vorjahres-Periode um 7 Prozent auf 49,7 Mio. CHF. Auch im digitalen Werbemarkt konnte der Ertrag um 8 Prozent auf 26,0 Mio. CHF erhöht werden.
Das bereinigte Konzern-Ergebnis nach Ertragssteuern belief sich auf - 1,2 Mio. Franken, weil die beim Verkauf der restlichen Beteiligung an CH Media anfallende Goodwill-Rückführung den erzielten Buchgewinn überstieg. Dieser rein buchhalterische Effekt ist einmalig und nicht liquiditätswirksam.
Abschließend ist noch festzuhalten, dass es bei der Neuen Zürcher Zeitung einen Wechsel auf der Position des Chefredakteurs geben wird. Eric Gujer wird das Amt per Anfang Februar 2027 aufgeben, dem Haus aber als Herausgeber Deutschland erhalten bleiben.
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Peter Strahlendorf 14.08.2026

