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Peter Strahlendorf (Vorstand MVFP Nord und Verleger new business) begrüßte als Gastgeber auch den extra aus Berlin angereisten MVFP-Vorstandvorsitzenden und Geschäftsführenden Gesellschafter der Mediengruppe Klambt Lars-Joachim Rose - Foto: Mirja John/MVFP

Norddeutschlands Medienvertreter trafen sich in Hamburg

Am 27. August lud die Landesvertretung Nord des Medienverbands der freien Presse (MVFP) in Kooperation mit den Zeitungsverlegerverbänden ZVH und VZN sowie dem Verband Druck und Medien Nord-West zum jährlichen Sommerfest in die obere Etage der Hafenlocation.


Nutzen das gute Wetter, um sich auf dem Balkon der Hafen Location auszutauschen (v.li.): Dr. Olaf Conrad (Vorstand Buchverlage und Versandhandel, Ganske Verlagsgruppe), Dr. Felix Blum (Mitglied der Geschäftsleitung Spiegel-Gruppe) und Nadja Stavenhagen (Geschäftsführerin der Akademie für Publizistik)

Gefolgt waren der Einladung rund 100 Gäste aus Medien, Politik und Wirtschaft. Darunter unter anderem Stefan Aust, Prof. Dr. Christopher Buschow, Dr. Olaf Conrad, Matthias Ditzen-Blanke, Beate Gerold, Thomas Hass, Dr. Tobias Korenke, Martin Lange, Hendrik Lünenborg, Frank Mahlberg, Dr. Michael Plasse, Lars Joachim Rose, Dr. Gregor Peter Schmitz,Dr. Alfons Schräder, Nadja Stavenhagen, Dr. Bertram Stausberg, Michael Voss und Axel Walkenhorst.


Peter Kropsch (Vorsitzender Geschäftsführer der dpa) schilderte mit launigen Worten, wie sich die dpa in Zeiten von KI verändert hat und was die Medienschaffenden davon lernen können - Foto: Mirja John/MVFP

Und die folgten, nachdem Peter Strahlendorf als Vorsitzender des MVFP Nord den Abend mit einnehmenden Worten über die aktuelle Lage der Verlage mit Blick auf künstliche Intelligenz eröffnet hatte, gespannt der Keynote von Peter Kropsch, CEO der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der zeigte auf, zeigte auf, wie Medienunternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen wirtschaftlich erfolgreich bleiben können. Und betonte dabei, als wolle er auch den letzten Zweifel ausräumen, was er denn als Presseagentur mit Journalismus am Hut hätte, Nachrichtenagenturen seien „Journalismus pur“. Peter Kropsch: „Die dpa hat sich in dieser veränderten Medienwelt vom reinen Lieferanten journalistischen Rohmaterials zum Verifizierer, Enabler und Transformationspartner ihrer Kunden weiterentwickelt.“ Wieder allgemeiner sprach er dann davon, dass gerade mit Blick auf künstliche Intelligenz die verteidigbare Position journalistischer Medien dort liege, wo Originale entstünden: bei eigener Recherche, neuen Fakten, Verifikation und investigativer Arbeit.

Nach dem offiziellen Teil bleib bei Speis und Trank reichlich Gelegenheit sich über das Gehörte, aber auch über das, was die Branche neben KI sonst noch bewegt auszutauschen und eventuell neue Kontakte zu knüpfen.