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Zum 1. September 2026 wechselt der Branchendienst Medieninsider unter das Dach des Auerbach Verlags - Foto:

Medieninsider bekommt neuen Eigentümer

Sechs Jahre nach dem Start wechselt das Branchenportal Medienportal seinen Eigentümer. Zum 1. September 2026 übernimmt der Auerbach Verlag aus Leipzig die Herausgeberschaft. Das Medienhaus ist auf Special-Interest- sowie Fachpublikationen spezialisiert und betreibt unter anderem das Portal Digitalfernsehen. Mit Medieninsider will der Verlag seine Position im Markt der Informationsdienste stärken und sein Geschäft um ein digitales Abomodell erweitern.  

Zur Übernahme erklärt Florian Pötzsch, Geschäftsführender Gesellschafter im Auerbach Verlag: "Wir haben die Entwicklung des Medieninsider seit seinem Start immer mit Interesse verfolgt und freuen uns, ihm jetzt ein neues Zuhause zu geben. Mit bewährten und neuen Autoren wird die DNA des Mediendienstes erhalten bleiben und um weitere Themenbereiche erweitert. Der unternehmerischen und journalistischen Leistung von Marvin Schade und Matthias Bannert in einem anspruchsvollen Umfeld zollen wir unseren Respekt."

Mit dem Eigentümerwechsel bekommt Medieninsider auch eine neue Führung. Neuer Chefredakteur wird Manuel Weis, der seit mehr als 20 Jahren über die Medienbranche berichtet und zuletzt freier Autor für die Auerbach-Medien, DWDL und den Mediendienst der Katholischen Nachrichtenagentur war. Co-Gründer Marvin Schade (Chefredakteur) und Matthias Bannert verlassen das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Zur Entscheidung für den Verkauf erklärt Schade: "Wir haben Medieninsider in den vergangenen Jahren so weit gebracht, wie wir es mit einem Kernteam von zwei Leuten schaffen konnten. Nun braucht es andere Strukturen – und dort braucht es Gestaltungsfreiheit. Diese Möglichkeit wollen wir den neuen Eigentümern von Medieninsider geben – und unsere Freiheit wiederum nutzen, ein persönliches Kapitel selbstbestimmt auf unserem Höhepunkt zu beenden."
 
Bannert ergänzt: "Die Gründungsidee von Medieninsider war es, der Branche wieder eine Plattform zu geben, die ohne Gefälligkeiten auskommt, dafür aber umso mehr kritischen und investigativen Journalismus betreibt. Das haben wir erfolgreich geschafft, auch weil wir mit einem selbstbewussten Paid-Content- und Community-Ansatz ein tragfähiges Geschäftsmodell etabliert haben."

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