
Dörthe Pankowski wird Anfang Dezember 2026 neue Justoziarin beim rbb - Foto: rbb
rbb bekommt neue Justiziarin
Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) steht ein Wechsel auf der Position der Justiziarin an. Dr. Kerstin Skiba, die das Amt seit 2023 innehat, wird bekanntlich ab Anfang 2027 in der neuen ARD-Geschäftstelle die Verantwortung für das Ressort Medienpolitik übernehmen.
Ihre Nachfolge wird Dörthe Pankowski. Die 48-jährige Volljuristin, die von der Filmförderungsanstalt (FFA) kommt, tritt ihr neues Amt zum 1. Dezember 2026 an. Die gebürtige Berlinerin studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und absolvierte ihr Referendariat in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen war sie unter anderem in der Rechtsabteilung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und für die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) tätig. Vor ihren Start bei der FFA leitete Dörthe Pankowski acht Jahre lang das Leipziger Büro der Telepool GmbH.
rbb-Intendantin Ulrike Demmer: "Ich freue mich sehr, dass wir mit Dörthe Pankowski eine ausgewiesene Medienrechtlerin für die Leitung unseres Justitiariats gewinnen konnten. Aufgrund ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung verfügt sie über eine hohe fachliche Expertise in allen für den rbb relevanten Rechtsgebieten. Zugleich kennt sie die Strukturen der ARD und die besonderen Anforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehr genau."
Dörthe Pankowski: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk befindet sich in tiefgreifenden Veränderungen und steht dabei vor großen Herausforderungen. Es geht jetzt darum, die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu stärken und seine verfassungsrechtlichen Grundlagen zu sichern. Diesen Prozess will ich engagiert begleiten und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im rbb."
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Peter Strahlendorf 05.09.2026

