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rbb: Nach Konsolidierung geht es wieder aufwärts

Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist der harte Konsolidierungs- und Aufräum-Prozess beendet. Die Ausgaben wurden vorrangig durch Personalabbau verringert, nicht durch die Reduzierung von Programm. Einmalig hat der rbb rund 18 Mio. Euro für das Freiwilligen-/und Ansprache-Programm zum Personalabbau aufgewendet. Abgebaut wurden rund 170 Stellen.

Mit Abschluss des Konsolidierungsprogramms stehen dem rbb schon im Jahr 2026 14,6 Mio. Euro, ab kommendem Jahr 19,5 Mio. Euro, ab 2028 jährlich 22 Mio. Euro zur Verfügung. Das gab der rbb nach der Sitzung des Rundfunkrats am 17. Septem,ber 2026 bekannt. Der rbb kann nun Mittel für die digitale Transformation des Programms sowie die digitale technische Erneuerung zur Verfügung stellen. Damit hat der Sender sichergestellt, dass er nicht nur kurzfristig zahlungsfähig, sondern auch langfristig zukunftsfähig ist. Jetzt soll der nächste Schritt bei der strukturellen und inhaltlichen Erneuerung in die Wege geleitet werden. Bis Ende Oktober 2026 sollen die Strukturen und Führungsrollen auf der dritten Ebene definiert werden. 

rbb-Intendantin Ulrike Demmer: "Wir haben die Liquidität gesichert und können in die programmliche und technische Weiterentwicklung des Senders investieren. Nun gehen wir den nächsten Schritt im Umbau des Senders. Medien und Gesellschaft befinden sich in historischem Wandel. Der rbb reformiert sich selbst entsprechend. Dabei bleiben die Erwartungen der Beitragszahlerinnen und -zahler unser Leitmotiv."

Unterhalb des staatsvertraglich definierten Direktoriums aus Intendantin Ulrike Demmer, Verwaltungs-, Produktions- und Betriebsdirektorin Prof. Dr. Nicole Küchler-Stahn sowie Programmdirektor Robert Skuppin ersetzt seit April 2026 eine völlig neue Struktur die zweite Führungsebene. Die bislang zwölf Bereiche sind auf sieben reduziert worden. Diese Führungsebene macht den rbb durch vernetztes Arbeiten und kürzere Entscheidungswege schneller und flexibler. Zugleich führt sie mittelfristig zu einer deutlichen Verringerung des außertariflichen Personalaufwands.

Verwaltungs-, Produktions- und Betriebsdirektorin Prof. Dr. Nicole Küchler-Stahn: "Nach mehreren Jahren konsequenter Konsolidierung gelingt es dem rbb, die geplanten Aufwendungen dauerhaft an das erwartete Ertragsniveau anzupassen und gleichzeitig die organisatorische und digitale Transformation im Programm und in Technik und Betrieb voranzutreiben. Die Konsolidierung des rbb erfolgte im Rahmen der strategischen Vorgaben des initiierten Strategieprozesses 'Zielbild 2028' und unter Partizipation der Kolleginnen und Kollegen. Wir sind froh, diesen Meilenstein erreicht zu haben."

Programmdirektor Robert Skuppin: "Wir starten den organisatorischen Umbau aus einer guten Position: Unsere Programme sind reichweitenstark und relevant, so erfolgreich wie lange nicht mehr. Wir haben in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Finanzen des Senders so geordnet, dass dem Programm zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen."

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