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Gerhard Zeiler erwartet ein lukrativer Handschlag nach seinem Ausstieg - Foto: Warner Media

Warner Bros.-Präsident Gerhard Zeiler spielt bei Skydance keine Rolle mehr

Nachdem Gerhard Zeiler bereits Ende September 2026 in der österreichischen Kronen Zeitung erklärte, strebt er die Kandidatur zum Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) an. Sollte er für dieses Amt ausgewählt werden, würde Zeiler den österreichischen Vizekanzler Andreas Babler ablösen, der bei der für 2027 angesetzten Wahl des SPÖ-Vorstands nicht wieder antreten will.

Gerhard Zeiler seinerseits muss für die Kandidatur seinen bisherigen Job als Präsident des internationalen Bereichs bei Warner Bros. aufgeben. Tut der 71-jährige Medienmanager das aus eigenen Stücken, dürfte ihm eine satte Abfindung entgehen, denn sein Vertrag läuft offiziell noch bis 2028. Wenngleich man an diese Version denken könnte, wenn man seine Worte aus einem ORF-Interview über die Österreich-Grenzen hinaus interpretiert. Er sagte: „Wenn es uns nicht gelingt, die Sozialdemokratie zu stärken, werden die Extremisten gewinnen.“ Zudem versprach er, wirtschaftsfreundlich zu sein, und fügte hinzu, er sei „kein Marxist“ und „kein Klassenkämpfer“.

Realistischer ist allerdings eine anderer Blickwinkel: Es kann eher davon ausgegangen werden, dass Zeiler seinen Aufhebungsvertrag bereits vorliegen hat. Schließlich stand sein Name bereits zu Beginn der Übernahme-Verhandlungen auf der Liste derer, die mit einem güldenen Handschlag aus ihren Ämtern verabschiedet werden sollen. Danach war von einem Abfindungspaket für Gerhard Zeiler in Höhe von 82,6 Millionen US-Dollar (11,9 Millionen US-Dollar an Abfindungen und 70,7 Millionen US-Dollar in Aktien) die Rede.

Zeiler steht nicht auf der Liste der Skydance-Führungsriege

Dafür spricht auch, dass Zeiler nicht auf der kürzlich veröffentlichten Liste zur C-Level-Besetzung im fusionierten Unternehmen steht. Allerdings hatte Ellison am Ende der Ankündigung, mit wem er Skydance in die Zukunft führen will, auch angemerkt, dass die komplette Liste der Führungsriege in Kürze öffentlich gemacht wird.

Aber auch hier ist nicht davon auszugehen, dass Gerhard Zeiler berücksichtigt ist. Denn die Positionen derer, für die Abfindungspakete öffentlich wurden, dürfte geklärt sein. Bislang steht als einziger J.B. Perrette, für den eine Abfindung von insgesamt rund 142 Millionen Dollar vorgesehen war, auf der Liste der neuen Führungsmannschaft. Er bleibt dem fusionierten Unternehmen als Co-CEO und Chief Business Officer sowohl von Skydance TV als auch von Skydance DTC erhalten.

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