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DNA Europe begleitet den Übergang vom Kupferkabel zur Glasfaser - Foto: Xiao Liangge / Adobe Stock

Digital Networks Allianz Europe geht an den Start

Es gibt eine neue Organsiation, die die Interessen der Telekommunikations-, Glasfaser- und Breitband-Industrie auf europäischer Ebene vertritt und artikuliert: die Digital Networks Alliance - kurz DNA Europe genannt. Aus der Taufe gehoben wurde DNA Europe von den folgenden sechs europäischen und nationelen Branchen-Verbänden ANGA, BREKO, ECTA, Fibre Council Europe, Swedish Local Fibre Alliance und VATM (mit ANGA, BREKO und VATM kommen immerhin drei der Gründungsmitglieder aus Deutschland).

Diese neue Allianz DNA Europe setzt sich für einen ambitionierten Digital Networks Act (DNA) ein, der den Übergang von Kupfer zu Glasfaser in Europa unterstützt und gleichzeitig einen wirksamen Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt sicherstellt.

DNA Europe unterstützt die Vision der Europäischen Kommission für Europas digitale Konnektivitätsinfrastruktur und den Übergang zu Glasfaser. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Forderungen: ein verbindlicher, transparenter und regelbasierter Fahrplan für die Migration von Kupfer zu Glasfaser, der allen Marktteilnehmern Planungssicherheit bietet, sowie ein wirksamer, wettbewerbsfördernder Regulierungsrahmen. In diesem müssen die nationalen Regulierungsbehörden weiterhin über das vollständige regulatorische Instrumentarium und ausreichend Flexibilität verfügen, um gegenüber Unternehmen mit beträchtlicher Marktmacht wirksame, marktspezifische und verhältnismäßige Regulierungsmaßnahmen ergreifen zu können. So sollen wettbewerbswidriges Verhalten verhindert, die Wahlfreiheit der Endkunden durch eine Vielfalt an Anbietern, Produkten und Dienstleistungen gestärkt sowie Innovationen und effiziente Investitionen aller Marktteilnehmer gefördert werden.

ANGA-GF Sascha Brok: "Investoren brauchen eine langfristige Perspektive, um weiterhin in Europas Glasfaserinfrastruktur zu investieren. Die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger im Europäischen Parlament und im Rat müssen diese beiden klaren Signale setzen. Andernfalls werden die Nachzügler unter den 27 Mitgliedstaaten den Rückstand nicht aufholen."

BREKO-GL-Mitglied Sven Knapp: "Europas Wettbewerbsfähigkeit hängt von einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ab. Alternative Netzbetreiber leisten einen erheblichen Beitrag zum Glasfaser-Ausbau in Europa. Ihr Engagement ist entscheidend, um die europäischen Konnektivitätsziele zu erreichen. Damit diese Dynamik erhalten bleibt, braucht es Investitionssicherheit – gestützt auf einen klaren, verlässlichen und regelbasierten Fahrplan für den Übergang von Kupfer zu Glasfaser."

VATM-GF Dr. Frederic Ufer: "Der Übergang von Kupfer zu Glasfaser muss einem klaren Fahrplan folgen, der auf transparenten, objektiven und diskriminierungsfreien Regeln basiert. Ein koordinierter Migrationsmechanismus ist unerlässlich, um angemessene Zugangsbedingungen sicherzustellen und allen Marktteilnehmern die notwendige Sicherheit für Investitionen in neue Infrastrukturen zu geben. Der Digital Networks Act setzt zu Recht dort an, wo es darauf ankommt: nicht bei der Verfestigung bestehender Marktdominanz, sondern bei Investitionen, Wettbewerb und einem verlässlichen Übergang in das Gigabit-Zeitalter. Dafür braucht es einen wettbewerbsfördernden, an Marktmacht ausgerichteten und innovationsfreundlichen Regulierungsrahmen mit klaren Regeln für die Kupfer-Abschaltung sowie wirksamen Instrumenten für die nationalen Regulierungsbehörden, um Wettbewerb, Investitionen und die Wahlfreiheit der Endkunden zu sichern."

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