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Foto: News Aktuell

PR-Trendmonitor: Diese Faktoren prägen die PR-Arbeit

Die Informationsflut und die sinkende Aufmerksamkeit des Publikums sind aus Sicht von PR-Fachleuten die größten Herausforderungen für ihre Arbeit. Das zeigt der aktuelle PR-Trendmonitor von der dpa-Tochter News Aktuell und der Faktenkontor PR-Tochter P.E.R. Agency.

Für die Studie wurden im Februar 2026 insgesamt 302 Kommunikationsfach- und Führungskräfte aus Deutschland und der Schweiz befragt. 56 Prozent nennen die Informationsflut und die sinkende Aufmerksamkeit als größte Einschränkung ihrer Arbeit. Auf Platz zwei folgt der Bedeutungsverlust klassischer Medien, den 46 Prozent der Befragten als Problem sehen. Einen Vertrauensverlust in Medien und PR nennen 30 Prozent.

Plattformen und KI verändern die Sichtbarkeit

Auch die Verbreitung von Inhalten über digitale Plattformen stellt Kommunikationsprofis vor Herausforderungen. 23 Prozent sehen die Social-Media-Algorithmen als Einschränkung ihrer Einflussmöglichkeiten. Die zunehmende Fragmentierung der Zielgruppen nennen 22 Prozent. Dass KI-gestützte Zusammenfassungen, etwa in Suchmaschinen, die Sichtbarkeit von PR-Inhalten begrenzen können, geben 20 Prozent an. Weitere 19 Prozent berichten, dass der persönliche Kontakt zu Journalisten seltener wird. 16 Prozent sehen den Bedeutungszuwachs von Sponsored Content als Herausforderung.

Die Informationsflut und sinkende Aufmerksamkeit schränken die Einflussmöglichkeiten der PR am stärksten ein – Foto: News Aktuell

Weniger häufig genannt werden die Abhängigkeit von wenigen Tech-Konzernen (10 Prozent), der Bedeutungszuwachs von Influencern (9 Prozent) sowie strenge Datenschutzbestimmungen wie DSGVO und Cookie-Blocker (ebenfalls 9 Prozent). Sechs Prozent sehen keine Einschränkung der Einflussmöglichkeiten von PR.