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Aldi Süd: Antoni und Omnicom scheiden aus globalem Kreativ-Pitch aus

Der Lebensmitteldiscounter Aldi Süd mit Sitz in Mülheim an der Ruhr hat das Teilnehmerfeld bei der Ausschreibung seines weltweiten Kreativetats weiter reduziert. Im Auswahlverfahren sind die Berliner Kreativagentur Antoni und deren Muttergesellschaft Omnicom ausgeschieden, berichtet Horizont. Damit verbleiben zwei internationale Agenturholdings im Rennen um das Mandat.

Wie new business bereits berichtete, hatten sich zuletzt Omnicom, Publicis und WPP um den Auftrag beworben. Havas und Accenture waren zuvor aus dem Verfahren ausgeschieden. Nach Informationen von Horizont wird der Pitch nun mit Publicis und WPP fortgesetzt. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor.

Mit der im Frühjahr 2026 bekannt gewordenen Ausschreibung will Aldi Süd seine internationale Kreativbetreuung bei einem Agenturnetzwerk bündeln. Ziel ist eine einheitliche Markenkommunikation über die verschiedenen Märkte hinweg. Die Umsetzung der Kampagnen soll weiterhin durch Agenturen in den jeweiligen Ländern erfolgen.

In Deutschland arbeitet Aldi seit Anfang 2022 mit Antoni zusammen. Die Omnicom-Tochter hatte damals die kreative Leadagenturrolle von McCann übernommen und für den Kunden die eigene Einheit Antoni 99 gegründet. Zu den jüngsten gemeinsamen Projekten zählt die Weiterentwicklung der Kommunikationsplattform #Aldistory, die im Oktober 2026 um einen Podcast ergänzt wurde.

Publicis betreut bereits den weltweiten Mediaetat von Aldi Nord und Aldi Süd. Die Discounter hatten das Mandat für Mediastrategie und Mediaeinkauf 2025 an die französische Agenturgruppe vergeben.