
Im BMW-Headquarter fiel die Entscheidung zugunsten von Liganova - Foto: BMW
BMW kürt Liganova zur globalen Social-Media-Agentur
Der Münchner Auto-Bauer BMW hat nicht nur in Sachen globaler Kreativ-Etat die Weichen für die Zukunft gestellt, sondern auch bei der Betreuung der globalen Social-Media-Aufgaben. Hier ging es im Pitch um die Hauptmarke BMW und auch um die Marke Mini.
Das Rennen hat die Liganova-Gruppe mit Hauptsitz in Stuttgart gemacht - genauer gesagt deren Tochter Liganova Mash in London. Insider gehen davon aus, dass sich das Team von Liganova Mash ein Etat-Volumen in Höhe von rund acht Millionen Euro pro Jahr gesichert hat
Wenig glücklich dürfte hingegen das Accenture Song-Team sein, das bisher die Social-Media-Aufgaben der Marke Mini betreute. Hier läuft die Zusammenarbeit nun aus.
Für die Liganova Group ist diese Entscheidung aus dem Hause BMW mehr als ein Ritterschlag. Die Beziehung zwischen Kunde und Agentur war im Herbst 2023 durch die Probleme rund um die Looping Group (Insolvenz) durchaus belastet worden.
Nach dem Aus des Agentur-Konstrukts The Game Group gingen die Aufgaben an das neue Büro Liganova Mash in London über - was schon ein klares Zeichen für eine intakte Kunden-Agentur-Beziehung zu werten war.
Nun ist es der Liganova Group gelungen, bei BMW den renommierten Konkurrenten Accenture Song auszustechen. Für den neuen Liganova-CEO Marco Seiler, der erst im Juni 2026 den CEO-Job übernahm, ist die BMW-Entscheidung ein sehr starker Rückenwind.
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Peter Strahlendorf 23.10.2026
