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FAZ, Handelsblatt, SZ und Zeit wollen Werbevermarkter gründen

Nach jahrelangen Diskussionen nimmt die gemeinsame Vermarktung der Werbeflächen der Medienhäuser FAZ, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Zeit entdlich Formen an. Die vier Verlagshäuser haben beim Bundeskartellamt die Gründung einer entsprechenden Company angemeldet. Horizont hatte bereits im Mai 2026 exklusiv über entsprechende Pläne berichtet. 

Die vier Verlage sollen an der neuen Company jeweils 25 Prozent der Anteile halten. Im Klartext bedeutet das, dass die bisherigen Vermarktungsfirmen IQMedia, IQ Digital und REPUBLIC zusammengelegt werden. 

Die Spiegel-Gruppe ist als fünftes Haus für Qualitätsmedien zumindest im Hintergrund mit von der Partie, denn IQ Media und IQ Digital kümmern sich um die Vermarktung der Werbeflächen der Titel aus dem Hause Spiegel-Verlag. Es sollen zudem Überlegungen bestehen, dass die Spiegel-Gruppe zu einem späteren Zeitpuinkt auch als fünfter Gesellschafter bei der neuen Vermarktungscompany hinzukommt und dann alle Verlage jeweils 20 Prozent halten. 

Ziel der gemeinsamen Vermarktung soll es sein, die Chancen der "Qualitätsmedien" bei der Verteilung der Werbegelder zu verbessern. Das klingt sinnvoll und dürfte auch bei den Media-Agenturen sowie deren Auftraggebern auf Akzeptanz stoßen.

 

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