
Felix Hütten (li.) und Britta Schönhütl bekleiden neue Führungsämter in der Redaktion der SZ. Foto: Natalie Naomi Isser & Lorenz Mehrlich
Süddeutsche Zeitung ordnet Redaktionsspitze neu
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) mit Sitz in München hat mehrere Führungspositionen in der Redaktion neu besetzt und setzt den Generationenwechsel fort. Felix Hütten, bisher stellvertretender Leiter des Ressorts Wissen, übernimmt zum 1. Dezember 2026 die Leitung des Ressorts Leserdialog & Social Media. Er folgt auf Britta Schönhütl, die in die neu geschaffene Stelle der Leiterin der redaktionellen Produktentwicklung gewechselt ist.
An den Newsdesk in die Position des Nachrichtenchefs wechselt zum 1. März 2027 Gökalp Babayigit, bisher stellvertretender Leiter des Politikressorts. Er leitet die Nachrichtenredaktion gemeinsam mit Karoline Meta Beisel. Sein Vorgänger Jens Schneider soll im Frühjahr 2027 als Korrespondent nach Brüssel gehen. Schneider ist seit Oktober 2022 Nachrichtenchef der SZ.
Die Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung, Judith Wittwer, freut sich, dass alle Posten innerhalb des Unternehmens besetzt werden konnten. So Wittwer: "Newsdesk, Social Media und redaktionelle Produktentwicklung sind für die Qualität und den Erfolg unseres Journalismus zentral.“
Hütten arbeitet seit 2015 bei der Süddeutschen Zeitung und ist seit 2023 stellvertretender Leiter des Ressorts Wissen. Zudem lehrt er an der Deutschen Journalistenschule Wissenschaftsjournalismus. Zuvor war er auch bei der Taz und bei Reuters in Berlin beschäftigt.
Britta Schönhütl kam 2017 zur SZ, zunächst als freie Mitarbeiterin, dann als Teamleiterin der Digitalen Ausgabe. Ab 2021 leitete sie das Ressort Leserdialog & Social Media und lehrte als Dozentin an der LMU München. Vor ihrer Zeit bei der SZ war Schönhütl beim Francis Verlag in München und als freie Journalistin und Autorin im Bereich Kulturjournalismus tätig.
Babayigit war seit Januar 2021 ist er stellvertretender Leiter des Politikressorts. Von 2010 bis 2014 war er Homepage-Chef und im Anschluss bis 2019 Geschäftsführender Redakteur und Leiter des Desk-Teams Online. Von 2019 bis Ende 2020 war Babayigit stellvertretender Nachrichtenchef. Der neue Nachrichtenchef absolvierte die Deutschen Journalistenschule.
Schneider ist seit 1991 bei der SZ und berichtete unter anderem ab 2013 aus Frankfurt am Main über Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. In der Folge war er Korrespondent für Berlin und Brandenburg und wechselte später wieder in das Parlamentsbüro in Berlin.
Die Süddeutsche Zeitung wurde 1945 in München gegründet und gehört zu den größten überregionalen Tageszeitungen in Deutschland. Herausgegeben wird sie vom Süddeutschen Verlag, der zur Südwestdeutschen Medienholding gehört. Zuletzt war bekannt geworden, dass die SZ zusammen mit der FAZ, dem Handelsblatt und der Zeit einen gemeinsamen Werbevermarkter gründen wollen.
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Marvin Ehrenpfort 27.10.2026
