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Die neue Doppelspitze: Falk Lindemann (links) und Thorsten Schulze führen ab 1. November 2026 den Brune Mettcker Verlag in Wilhelmshaven. Bild: Jan-Geert Berents

Führungswechsel beim Brune Mettcker Verlag

Innerhalb der niedersächsischen Verlagslandschaft steht ein Wechsel des Führungspersonals bei NOZ/mh:n-Mediengruppe bevor. Der langjährige Geschäftsführer des Brune Mettcker Verlags in Wilhelmshaven, Helmut Loerts-Sabin, wird mit 70 Jahren in den Ruhestand eintreten und das laufende Geschäft an zwei Nachfolger übergeben. Zum 1. November 2026 werden Falk Lindemann und Thorsten Schulze als Doppelspitze die Führung des Verlags übernehmen. Darüber hinaus sollen die beiden die Leitung der Standorte in der Region Nordniedersachsen bereichsübergreifend vereinen.

Dafür sollen die bisherigen Aufgaben der Geschäftsführer erweitert werden. Schulze, der seit 2021 die DK Medien in Delmenhorst (Delmenhorster Kreisblatt) und den Ostfriesischen Kurier in der Stadt Norden leitet, wird zusätzlich Geschäftsführer des H. Risius Verlags in Weener. Der Verlag gibt die Rheiderland-Zeitung heraus. Zuvor war Schulze von 2005 bis 2016 bei der Nordwest-Zeitung in Oldenburg tätig, die im Januar 2026 von der Madsack Mediengruppe übernommen wurde.

Lindemann, seit Anfang 2026 Geschäftsführer des Risius Verlags, wird hingegen die Geschäftsführung des Ostfriesischen Kuriers übernehmen. Als langjähriger Mitarbeiter der NOZ/mh:n Mediengruppe war Lindemann zuvor bereits in der Leitung für Strategie und Services der Werbevermarktung der Neuen Osnabrücker Zeitung tätig. Des Weiteren verantwortete er unter anderem das Auftragsmanagement beim MSO Medien-Service, einem Osnabrücker Werbevermarkter, der ebenfalls zur Unternehmensgruppe NOZ/mh:n gehört. Lindemann begann seine Karriere als Dualer Student bei NOZ/mh:n in Osnabrück.

Gemeinsam rücken Lindemann und Schulze zudem in die Geschäftsführung des Medienhauses Brune Mettcker auf, das die Wilhelmshavener Zeitung und das Jeversche Wochenblatt herausgibt. Mit der neuen Struktur soll die lokale Identität der einzelnen Häuser erhalten bleiben, während gleichzeitig eine einheitliche strategische Ausrichtung geplant ist. Somit sollen die Teams enger vernetzt und die Marktpräsenz gestärkt werden. Durch die gruppenweite Zusammenarbeit und die gezielte Verwendung moderner Technologien sollen die regionalen Verlage zukunftssicher aufgestellt werden.

Hintergrund der Neuordnung ist die veränderte Lage im Verlagsumfeld: Nachdem die bisherige Partnerin Nordwest-Zeitung Teil der Madsack Mediengruppe geworden war, richtete sich das Medienhaus Brune Mettcker strategisch neu aus. Im Mai 2026 übernahm die NOZ/mh:n-Gruppe 50,01 Prozent der Anteile und wurde damit neue Mehrheitsgesellschafterin.