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'manager magazin' mit Werte-Index: In der Krise zählt Gemeinschaft statt Erfolg


Immer mehr Deutsche sehnen sich nach Gemeinschaft. Erfolg ist für sie hingegen deutlich weniger wichtig geworden. Das ist das zentrale Ergebnis des 'Werte-Index 2012', über den das 'manager magazin' in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. Dezember) exklusiv berichtet.

Zum zweiten Mal nach 2009 haben das Hamburger Trendbüro und das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest ausgewertet, wie häufig zwölf vorgegebene Begriffe im deutschsprachigen Internet auftauchen und in welchem Kontext sie diskutiert werden. Da mittlerweile drei Viertel der Bevölkerung ab 14 Jahre zu den Internetnutzern zählen, nimmt die Untersuchung für sich in Anspruch, den Wertekosmos der deutschen Gesellschaft insgesamt abzubilden.

'Gemeinschaft' stieg dabei als wichtigster Aufsteigerwert von Rang zehn (2009) auf Platz vier. Auch die Werte 'Familie' und 'Gesundheit' konnten ihre Platzierung verbessern. 'Erfolg' hingegen fiel vom zweiten auf den sechsten Platz. "Klassischer ökonomischer Erfolg wird in unsicheren Zeiten gegenüber persönlichen Zielen und dem eigenen Wohlbefinden unwichtiger", interpretiert Peter Wippermann (Foto) vom Trendbüro die Ergebnisse.

An der Spitze der Werteskala steht unverändert die Freiheit. Dabei, so Wippermann gegenüber dem 'manager magazin', werde Freiheit aber zunehmend als Wunsch nach Autonomie von übergeordneten, undurchsichtigen Strukturen wie staatlichen Einrichtungen oder Finanzmärkten interpretiert. Der vollständige Werte-Index 2012 erscheint als Buch im New Business Verlag (Kontakt: www.werteindex.de).



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() 22.12.2011


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