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Axel Springer: Fast zwei Drittel der Werbeerlöse stammen aus dem Digitalbereich

Die Axel Springer AG hat ihr Digitalgeschäft im 1. Halbjahr 2013 weiter ausgebaut. Die Digitalen Medien lieferten von Januar bis Juni dieses Jahres die jeweils höchsten Beiträge zu Umsatz und Ergebnis des Berliner Konzerns. Während der Anteil der Digitalen Medien am Konzernumsatz rund 40 Prozent erreichte, erhöhte sich der Beitrag des Segments zum Konzern-Ebitda auf rund 45 Prozent. Damit konnte Axel Springer rückläufige Erlöse im Printgeschäft kompensieren und erzielte einen Konzernumsatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Konzern-Ebitda ging leicht zurück, die Ebitda-Rendite beträgt 18,7 Prozent (Vj: 19,0 Prozent).

Das um Sondereffekte und Kaufpreisallokationen bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 1,5 Prozent auf 303,9 Mio Euro zurück (Vj.: 308,7 Mio). Das Ebitda der Digitalen Medien legte um 23,3 Prozent auf 136,5 Mio Euro zu. Die Ebitda-Rendite des Segments stieg von 20,4 Prozent auf 21,3 Prozent.

Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr mit 1.627,3 Mio Euro auf dem Niveau des Vorjahres (1.620,4 Mio Euro). Wesentlich hierfür war das anhaltend starke Wachstum der Digitalen Medien, das den erwarteten Rückgang der Erlöse im Printgeschäft kompensieren konnte. Bereinigt um Konsolidierungs-, Währungs- und Kalendereffekte lagen die Gesamterlöse um 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Mit einem Umsatzzuwachs um 18,2 Prozent auf 640,6 Mio Euro (Vj.: 542,1 Mio Euro) baute das Segment Digitale Medien seine Stellung als größtes Segment des Konzerns weiter aus. Das Wachstum ist sowohl auf Konsolidierungseffekte, unter anderem im Zusammenhang mit den Akquisitionen von Onet.pl, Totaljobs, Immoweb.be und allesklar.com (meinestadt.de), als auch auf organisches Wachstum von 6,9 Prozent zurückzuführen. Von zentraler Bedeutung waren vor allem die Werbeerlöse, die um 22,2 Prozent auf 556,1 Mio Euro (Vj.: 455,1 Mio Euro) zulegten. Bedingt durch den 2012 erfolgten Verkauf des Onlinespiele-Anbieters gamigo lagen die übrigen Erlöse mit 84,5 Mio Euro leicht unter dem Vorjahrswert (Vj.: 87,0 Mio Euro).

Die Internationalisierung der digitalen Medien führte zu einem Anstieg der Auslandserlöse von Axel Springer um 11,2 Prozent auf 611,2 Mio Euro (Vj.: 549,8 Mio Euro). Damit erwirtschaftete Axel Springer in den ersten sechs Monaten des Jahres 37,6 Prozent seines Konzernumsatzes (Vj.: 33,9 Prozent) im Ausland.

Dank des starken Wachstums der Digitalen Medien stiegen die Werbeerlöse auf 891,2 Mio Euro (Vj.: EUR 851,7 Mio). Dabei wurden nahezu zwei Drittel (62,4 Prozent) der konzernweiten Werbeerlöse im Segment Digitale Medien generiert. Die Vertriebserlöse verminderten sich im abgelaufenen Halbjahr um 5,1 Prozent auf 551,0 Mio Euro (Vj.: 580,5 Mio Euro). Ursache waren marktbedingte Auflagenrückgänge in den drei Printsegmenten des Konzerns.

Zum geplanten Verkauf der Regionalzeitungen sowie der Programm- und Frauenzeitschriften an die Funke Mediengruppe sagt Mathias Döpfner (Foto), Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG: "Ich verstehe die Ängste, die dieser Schritt unter einigen Journalisten-Kollegen ausgelöst hat. Aber ich bin mir sehr sicher, dass wir dadurch mehr zur Zukunftssicherung des Journalismus beigetragen haben, als diejenigen, die in diesen Tagen so lautstark das Ende des Verlegertums beklagen."



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() 07.08.2013


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