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Zeitschriftenverlage rechnen mit stabilen Umsätzen

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Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) erwartet nach einer Umfrage unter seinen Mitgliedsverlage ein stabiles Umsatzjahr 2014. Das teilte der Verband am heutigen Montag bei der Jahrespressekonferenz in Berlin mit. Rückgänge bei den Anzeigen und der Vertriebserlöse im Printbereich würden demnach durch Zuwächse im digitalen und sonstigen Geschäft sowie durch die Gründung neuer Titel und Erhöhung der Copypreise aufgefangen.

Der Jahresumsatz der Verlage im In- und Ausland lag 2013 bei 14,85 Milliarden Euro, zwei Drittel (66 Prozent) davon wurde durch das Printgeschäft und rund 34 Prozent durch das Digital- und sonstige Geschäfte erwirtschaftet. Während der VDZ für 2014 im Printbereich mit einem Umsatzminus von 1,5 Prozent im Anzeigengeschäft und minus 0,5 Prozent bei den Vertriebserlösen rechnet, erwarte der Verband im Online-Geschäft ein Plus von 14,8 Prozent. Im sonstigen Geschäft (u.a. Konferenzen, Corporate Publishing, Bücher) rechnet die Verlagsbranche mit einem Zuwachs von 6,1 Prozent. Auch im Mobile-sowie Bewegtbild-Segment erwarten die Zeitschriftenverlage in den kommenden Jahren steigende Umsätzen.


Höchststand an neuen Titeln

"Über 40 Prozent des Umsatzes werden mit Titeln erzielt, die jünger sind als zehn Jahre", sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer (Foto). Der Verband verzeichne in diesem Jahr einen Höchststand an Publikumszeitschriften. Demnach stieg die Zahl im März 2014 auf 1.587 Titel, ein Zuwachs von 43 Prozent seit 1998. Im Zeitraum Januar 2013 bis März 2014 wurden 131 Newcomer-Zeitschriften gelauncht, 63 Titel verschwanden gleichzeitig vom Markt.

Neben den Branchenzahlen formulierte der Verband medienpolitische Themen auf seiner Pressekonferenz. So warnt der VDZ vor den Folgen der EU-Datenschutznovelle, die redaktionelle Pressefreiheit, den Vertrieb von Fach- und Publikumspresse sowie die digitalen Geschäftsmodelle der Verlage zu beschädige. Des Weiteren forderte der Verband die EU-Kommission auf, nicht vor Google zu "kapitulieren", sondern den digitalen Wettbewerb zu garantieren. Zu den weiteren Themen zählten unter anderem die Forderung nach reduzierter Mehrwertsteuer auch für die digitale Presse, das Urheberrecht und Leistungsschutzrecht sowie die Aufforderung, die Werbefreiheit als wichtige Bedingung freier privater Presse zu erhalten.



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() 07.04.2014


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